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Weg von Intel: Auch Microsoft baut eigene Prozessoren

Was Apple in seinen iPhones und iPads begann und in diesem Jahr schließlich im Mac umsetzte, will nun auch Microsoft tun. Anstelle von Intel-Prozessoren sollen bei diversen Produkten künftig Microsoft-eigene Chips auf ARM-Basis eingesetzt werden. Dem Bericht zufolge will Microsoft die Prozessoren zunächst in Servern und für seine Cloud-Services einsetzen.

Surface-Reihe mit ARM-Prozessoren

Gleichzeitig prüft der Konzern aber auch, ob die eigenen Chips künftig auch in Surface-Geräten verbaut werden können. Bisher hat Microsoft für manche seiner Surface-Produkte mit AMD und Qualcomm zusammengearbeitet. Schon im Vorjahr gab es für das Surface Pro X einen ARM-basierten Prozessor (SQ1), der mit dem SQ2 vor einigen Monaten einen Nachfolger bekam.

Sollte Intel nicht nur das verhältnismäßig kleine, aber prestigeträchtige Geschäft mit Macs wegfallen, sondern nun auch im Serverbereich Großkunden wie Microsoft wegbrechen, bekommt der Chiphersteller tatsächlich langsam, aber sicher ein Problem. Amazon setzt in seiner Cloud bereits verstärkt auf ARM-basierte Prozessoren. Neben AMD ist Intel in diesem Bereich aber immer noch unangefochten.

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