Märkte während der Corona-Pandemie

© Kurier / Jeff Mangione

Science

Alle Coronaviren der Welt würden in eine Coladose passen

Das winzig kleine Sars-Cov-2-Virus bereitet der Menschheit derzeit große Probleme. Die Krankheit COVID-19 ist weltweit stark verbreitet. Jeder Infizierte trägt im Schnitt 10 Milliarden der Coronaviren in sich. Doch welches Volumen nehmen die menschlichen Widersacher eigentlich insgesamt ein. Dieser Frage widmete sich der britische Mathematiker und Buchautor Christian Yates.

Schwierige Schätzung

Yates stellte Berechnungen an, deren Abfolge er in einem neuen YouTube-Video präsentiert. Wie er bei The Conversation schreibt, wurde die Frage nach dem Volumen aller Coronaviren ursprünglich von der Sendung "More or Less" des Radiosenders BBC Radio 4 an ihn herangetragen. Nachdem seine Frau meinte, die Gesamtgröße sei wahrscheinlich wesentlich größer oder wesentlich kleiner als man denke - zwischen olympischem Schwimmbecken und einem Teelöffel - wollte Yates eine genauere Berechnung anstellen.

Faktoren

Für die Berechnung zog der Mathematiker die Gesamtzahl der COVID-19-Infizierten auf der Welt heran, die durchschnittliche Anzahl der Coronaviren pro Infiziertem und das Volumen eines einzelnen Coronavirus. Außerdem floss in die Kalkulation der Umstand ein, dass Coronaviren ein rundes Profil haben und man runde Gegenstände nur mit einer gewissen Dichte packen kann. Man muss also mit leeren Zwischenräumen rechnen.

Erstaunliche Proportionen

Am Ende kam heraus, dass alle Coronaviren der Welt zusammen ein Volumen von 160 Milliliter einnehmen. Sie würden also mit Leichtigkeit in eine einzige Cola-Dose passen. Man stelle sich vor, man könnte da einfach drauftreten. Würde man alle Coronaviren der Welt in einer einlagigen Schicht ausbreiten, so käme eine Fläche von mehr als einem Tennisplatz heraus. Würde man allerdings Virus an Virus aneinanderreihen, so erhält man die 25-fache Distanz zwischen Erde und Mond.

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