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Science

Forscher lassen verschollene tektonische Platte auferstehen

Wissenschaftler haben eine lange verschollenen tektonische Platte wiederhergestellt - zumindest virtuell. Die "Ressurection" (Auferstehung) getaufte Platte soll im Norden von Kanada gelegen haben. Dort soll sie für die Entstehung zahlreicher Vulkane verantwortlich gewesen sein. Ob die Platte tatsächlich existiert hat, wird unter Geowissenschaftlern weiterhin diskutiert.  

Die Forscher haben mit dem Computermodell Platten wieder "auftauchen" lassen

Für das Computermodell, das die Forscher der Universität Houston erstellt haben, wurde die Bewegung der tektonischen Platten bis 66 Millionen Jahre in die Vergangenheit simuliert. Zu diesem Zeitpunkt gab es 2 tektonische Platten im Pazifik, die Kula Platte und die Farallon Platte. 

Magma gibt Rätsel auf

Allerdings findet sich östlich dieser Platten, wo heute die US-Bundesstaaten Alaska und Washington liegen, besonders viel Magma. Das gibt den Geowissenschaftlern Rätsel auf und könnte durch eine weitere - theoretische - Platte erklären lassen. Das Magma könnte sich durch antike vulkanische Aktivität am Rand dieser Ressurection-Platte erklären lassen. 

Die "Resurrection-Platte" könnte das fehlende Puzzleteil sein

Fehlendes Puzzleteil

Die Forscher haben nun die Subduktion, also das Abtauchen und Übereinanderschieben von Platten, mit dem Computer rückgängig gemacht. So konnten sie bereits von der Erde verschluckte Platten "zurückholen" und ihre Bewegungen nachvollziehen. Dabei stellte sich heraus, dass die Ressurection-Platte wie ein Puzzleteil ideal ins Bild passen würde. Die Ergebnisse ihrer Forschung publizierten sie im Fachjournal GSA Bulletin

"Vulkane bilden sich an den Rändern von Platten. Desto mehr Platten es gibt, desto mehr Vulkane gibt es auch", erklärt Jonny Wu, Mit-Autor der Studie in einem Statement. "Vulkane haben Einfluss auf den Klimawandel. Um anhand eines Modells nachzuvollziehen, wie das Klima sich verändert hat, muss man wissen, wie viele Vulkane es auf der Erde gab". 

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