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Science

Klimawandel verändert Nahrungskette in der Arktis

Algen blühen in dunklem Wasser und ehemals mit Eisplatten verdeckten Räume werden mit Sonnenlicht überflutet. Das berichtet Science Alert unter Berufung auf eine Studie von Wissenschaftlern der Stanford University, die den Lebensraum über Jahre hinweg untersucht haben.

Das Phytoplankton im Arktischen Ozean hat um 57 Prozent zugenommen und die Art und Weise, wie der Ozean Kohlenstoff speichert, ebenso. Damit werden Ressourcen verbraucht, die eigentlich für den Rest des Ökosystems benötigt werden. Was das am Ende an Auswirkungen bedeuten wird, ist unbekannt.

Eisdecke verdorrt

Die globale Erwärmung hat dazu geführt, dass die Eisdecke der Arktis im Laufe der Jahrzehnte verdorrt ist und neue Grenzen für die Blüte des Phytoplanktons eröffnet hat. Statt dass das Grün zurückging, ist es weiter gewachsen. Diese Expansion an der Basis der Ernährungspyramide - im Öko-Jargon als Anstieg der Netto-Primärproduktion (KKW) beschrieben - ging einfach weiter, wie Science Alert berichtet.

Mehr grünes Zeug bedeutet zwar mehr Nahrung für Pflanzenfresser, aber die Forscher sind sich unsicher, was die Entwicklung für Folgen haben wird. "Es wird Gewinner und Verlierer geben", sagt der Erdsystemwissenschaftler Kevin Arrigo.

Phytoplankton absorbiert Kohlenstoff

Die Hauptautorin der Studie, die Umweltwissenschaftlerin Kate Lewis, erklärt, es wurde zunächst angenommen, dass es einfach keinen großen Vorrat an Nährstoffen zum Kauen gibt. "Unsere Studie zeigt, dass dies nicht der Fall ist. Phytoplankton absorbiert Jahr für Jahr mehr Kohlenstoff, wenn neue Nährstoffe in diesen Ozean gelangen. Das war unerwartet und hat große ökologische Auswirkungen."

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