© Screenshot/ YouTube/AGU

Science
09/21/2020

Neue Arten von Polarlichtern werfen Fragen auf

Die horizontalen Luftwellen deuten auf geladene Partikel aus dem Weltall hin, die die obere Erdatmosphäre erhitzen.

Ende 2018 haben Fotografen in Finnland neue Arten von Polarlichtern entdeckt, die sich horizontal von den Hauptlichtbändern erstrecken. Laut Forscherin Minna Palmroth von der University of Helsinki könnten diese "Dünen" entstehen, wenn elektrische geladene Partikel vom Weltraum die obere Erdatmosphäre erreichen und Hitze erzeugen.

Dabei handelt es sich um dünne, grüne Lichtbänder am Himmel, die sich über hunderte von Kilometer Richtung Äquator verbreiten. Sie befinden sich in einer Höhe von etwa 100 Kilometer über dem Meeresspiegel. Während sich die meisten Aurorae vertikal ausbreiten und wie Vorhänge aussehen, die aus dem Himmel herunterragen, verlaufen diese horizontal - wie Locken im Wind.

Atmosphärische Wellen

Bei diesen Dünen könnte es sich um sichtbare atmosphärische Luftwellen handeln, schreibt Business Insider. Denn die Dünen erscheinen offenbar dann, wenn die geladenen Partikel aus dem All Energie in die obere Atmosphäre übertragen. Die freigesetzte Hitze könnte Wellenbewegungen erzeugen, die auf unterschiedliche Temperaturen oder Dichtwerte in verschiedenen Regionen reagieren. „Zum ersten Mal können wir atmosphärische Wellen durch die Aurora beobachten“, sagt Palmroth.

Die Fotografen haben die außergewöhnlichen Lichter in einem Video festgehalten.

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