Science
29.11.2018

Neue Sensoren zur Erkennung von Eis auf Flugzeugen

Österreicher entwickeln ein ein neues Verfahren, mit dem gefährliche Tragflächenvereisung besser erkannt werden soll.

Eis auf den Tragflächen stellt für Flugzeuge eine ernstzunehmende Gefahr dar, die im schlimmsten Fall zum Absturz führen kann. Österreichische Forscherinnen und Forscher haben nun ein System entwickelt, das die Erkennung der Vereisung optimieren soll.

Neu daran ist, dass die Sensoren deutlich dünner sind als bereits bestehende Lösungen. „Die Sensoren messen die Temperatur und den Aneisungungsgrad und geben die Informationen drahtlos an eine Empfangseinheit im Cockpit weiter“, erklärt Hubert Zangl, der für die Universität Klagenfurt (Institut für Intelligente Systemtechnologien) am Projekt beteiligt war.

Das Team musste unter anderem das thermische Verhalten der Sensoren sowie die Wechselwirkungen mit anderen Komponenten wie der Enteisungsfunktion untersuchen. Auch die Messung der Strömungen sowie das Simulieren des Aneisungsvorgangs waren besondere Herausforderungen. Schwierig war auch die Konstruktion der Antennen, über die die drahtlosen Sensoren mit dem Bordcomputer kommunizieren.