© Screenshot/YouTube/It's Okay To Be Smart

Science
12/23/2019

Warum Froot Loops in der Schüssel zusammenschwimmen

Forscher haben den sogenannten "Cheerio-Effekt" überarbeitet und erklären, warum die Ringe in der Milch zusammenkommen.

Jeder kennt das Phänomen: ist noch eine überschaubare Menge Froot Loops in der Schüssel, bilden sie kleine  Grüppchen. Die schwimmen dann in der Mitte der Schüssel oder am Rand zusammen.

Physiker haben nun die Erklärung des sogenannten „Cheerio-Effekt", der in der Natur oft zu beobachten ist, überarbeitet. Unter anderem ist er auch als Ansammlung von Pollen auf einem Teich oder das Treiben kleiner Geldmünzen an der Wasseroberfläche in einer Schüssel bekannt.

Meniskus-Effekt

Bereits In einer Studie aus 2005 wurde dieser Effekt mit der Kombination aus Oberflächenspannung und dem sogenannten „Meniskus-Effekt“ erklärt. Ein Meniskus bedeutet eine Wölbung in der Oberfläche einer Flüssigkeit. Kurzum bedeutet das: Die Masse der Froot Loops reicht nicht aus, um die Oberflächenspannung der Milch zu brechen. Durch die Wölbung fließen sie zusammen.

Die Forscher der Brown University haben in einer neuen Studie das Phänomen mithilfe von zwei 3D-gedruckten Plastik-Scheiben rekonstruiert. Sie hatten ungefähr die gleiche Größe eines Cheerios. In die Mitte einer der Scheiben wurde ein Magnet platziert.

In Folge wurden sie in ein kleines Wasserbecken gegeben, die von Wicklungsfühlern umgeben waren. Die Scheiben liefen zusammen. Die Wicklungsfühler haben hingegen magnetische Felder produziert, wodurch die magnetisierte Scheibe von jener ohne Magnet auseinanderdriftete.

Scheiben neigen sich

Die Kräfte, die bei diesem Experiment gemessen wurden, seien mit dem Gewicht einer Stechmücke vergleichbar, wie Co-Autor Daniel Harris erklärt. Was die Forscher zusätzlich herausgefunden haben, ist, dass sich die Scheiben auch zueinander neigen, wenn sie zusammenschwimmen. Das bedeutet, dass sie stärker gegen die Wasseroberfläche drücken, gegen den Widerstand der Flüssigkeit jedoch nicht ankommen.

Auch Youtube-Star Joe Hanson hat auf seinem Channel "It's Okay To Be Smart" das Phänomen bildlich veranschaulicht.

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