Start-ups
25.11.2015

Österreichische Firmen sollen vom Silicon Valley lernen

Mit dem „Innovation Club“ feierte am Dienstagabend eine neue Firmen-Plattform im Wiener Haus der Industrie ihren Kick-off.

Ziel des Innovation Club, der von den Unternehmern Nikolaus Pelinka, Eveline Steinberger-Kern und Markus Wagner gegründet wurde, ist den Innovationsgeist der kalifornischen Start-up-Szene und anderer Gründer-Hotspots auch in Österreich zu entfachen. Um das Ziel zu erreichen, organisiert der Club branchenspezifische Touren ins Silicon Valley zu Themen wie Energie, Medien und Marketing oder auch Finanzservices. In Österreich werden Netzwerktreffen organisiert. Für die Teilnahme an dem Club ist eine jährliche Mitgliedschaft fällig.

Brücke ins Silicon Valley

„Um globale Innovation zu erleben und verstehen zu können, muss man einmal hier gewesen sein“, meinte der via Skype aus Kalifornien zugeschaltete Initiator Markus Wagner bei der gestrigen Veranstaltung. „Das ist ein hochkompetitiver Wirtschaftsraum, wo echte Leistung zählt. Gleichzeitig herrscht eine Offenheit, die als Treiber für die weltweiten Revolutionen in vielen Wirtschaftszweigen fungiert“, sagte Wagner. Der erfolgreiche Start-up-Gründer ist vor eineinhalb Jahren ins Valley übersiedelt und sieht sich als Brückenbauer zwischen heimischen Firmen und der US-Westküste.

Laut Club-Mitgründer Pelinka könne man nicht nur von den Großen wie Google und Facebook lernen, sondern vor allem von den vielen kleinen Start-ups, die vor Ort innovative Geschäftsideen entwickeln. „Die Digitalisierung erfordert ja nicht nur, dass etablierte Firmen ihr Geschäftsmodell adaptieren, sondern in vielen Fällen komplett neu erfinden müssen. Da kann man nur von den Besten der Besten zu lernen versuchen“, ist Pelinka überzeugt.