Start-ups
16.11.2016

Innovation to Company: Sieger stehen fest

Im Rahmen der Start-Up Challenge der Wirtschaftskammer Wien sollen Start-ups und etablierte Unternehmen zusammengebracht werden.

Bei der Start-up Challenge Innovation to Company, die von der Wirtschaftskammer Wien organisiert wird, konnten sich Start-ups für die Zusammenarbeit mit sieben etablierten Unternehmen bewerben. Insgesamt haben sich 120 Firmen beworben. Die jungen Unternehmen kamen dabei nicht nur aus Österreich, sondern aus vielen europäischen Ländern, und sogar aus Mexiko und Brasilien. Aus den 120 Start-ups wurden 20 Finalisten ausgewählt, aus denen nun die Sieger hervorgingen:

A1: Gewonnen hat das Startup go Urban. Die Mission ist jedem den Zugang zu elektrischen Fahrzeugen, in Wien zu Beginn insbesondere E-Rollern, mittels App und Sharing-Konzept zu ermöglichen.

AccorHotels: Der Sieger der Challenge ist UserGems, dessen Lösung es Unternehmen ermöglicht ihre sog. Influencer unter ihren Usern und Fans zu identifizieren und mit ihnen zu interagieren.

Microsoft Österreich: Durchgesetzt hat sich das Startup myveeta, mit seiner Lösung für einfaches und entspanntes Bewerben einerseits und regelmäßig aktueller Bewerberdatenbank für Unternehmen andererseits. Kooperation auch mit anderen beiden Finalisten geplant.

New Frontier Group: Gewonnen hat die Mantigma GmbH mit predictR. Damit werden historische Banktransaktionsdaten in Kontostandsvorhersagen gewandelt und für Online-Banking zur Verfügung gestellt.

Österreichische Post: Der Sieg geht an byrd mit seiner Lösung zum Handling der „first mile“. Bei byrd kann Paketabholung per App zu gewünschten Zeitpunkt zum besten Tarif geordert werden.

RZB Group: Siegreich war das Team von Cashpresso, das eine schnelle und unkomplizierte Art der Kreditvergabe anbietet.

VERBUND: Sieger der Challenge ist Twingz, das Haushalten und Energieversorgungsunternehmen detaillierten Einblick in den Energieverbrauch gibt, und darauf basierend sowohl Forecast als auch Handlungsempfehlung gibt.

Nächste Runde

Alle jungen Firmen, die es dieses Jahr nicht geschafft haben, können auf eine Fortsetzung des Programmes im Jahr 2017 hoffen. „Der USP von Innovation to Company ist die konkrete Aufgabenstellung, die klare Perspektive und das vorher abgegebene Commitment zur Kooperation seitens des etablierten Unternehmens“, so Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien in einer Aussendung. „Unsere Ziel ist die aktive Stärkung des Standorts Wien, unter anderem durch die Ermöglichung möglichst vieler solcher win-win Situationen.“