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2 Minuten 2 Millionen Start-up-Show: Ein Hauch Silicon Valley am TV-Bildschirm.

Die Investoren von 2 Minuten 2 Millionen 
Die Investoren von 2 Minuten 2 Millionen  - Foto: Puls 4/ Gerry Frank
Ab heute kämpfen Start-ups bei Puls 4 wieder um Investments und öffentliche Aufmerksamkeit. Der Sender setzt einen Themenschwerpunkt.

Ein Hauch von Silicon Valley flimmert donnerstags ab sofort wieder über die heimischen TV-Bildschirme. Dann startet nämlich die zweite Staffel der Puls 4-Show “2 Minuten 2 Millionen” , in der Start-ups um Investorengelder und öffentliche Aufmerksamkeit kämpfen. Kern der Sendung ist es, dass Jungunternehmer innerhalb von zwei Minuten vor laufenden Kameras und namhaften Investoren ihr Start-up präsentieren und die Geldgeber von ihren Geschäftsideen überzeugen.

Das Echo auf die erste Staffel von 2 Minuten 2 Millionen im vergangenen Jahr sei durchwegs positiv gewesen, heißt es seitens Puls 4. Insgesamt wurden von den Investoren rund 2,3 Millionen Euro in die teilnehmenden Firmen investiert. “Schon in der ersten Staffel haben wir als Pioniere im deutschsprachigen Raum und als digitales Medienhaus ein klares Signal in der Start-up-Szene gesetzt, dass es bei uns nicht um Kleingeld sondern um Millionenbeträge geht”, sagt Puls 4-Geschäftsführer Markus Breitenecker zur futurezone.

Markus Breitenecker
Markus Breitenecker, Geschäftsführer von Puls 4 - Foto: Puls 4

Als Erfolgsbeispiele, die nicht zuletzt von der öffentlichen Präsenz in der Show profitierten, nennt der Sender Start-ups wie die Smartphone-App Rublys, den Reiseveranstalter Tourradar oder das Optimierungsunternehmen LineMetrics. “Tourradar etwa hat nun auch Standorte in Sydney und San Francisco”, sagt Breitenecker. “Etliche Folgefinanzierungen wie in Zoomsquare oder Flatout Technologies haben zudem für weiteren Drive in der Start-up-Szene gesorgt und wohl auch zusätzliche Arbeitsplätze in der Wirtschaft geschaffen.”

Neue Investoren

32 Kandidaten werden heuer in der Sendung auftreten, ihren Pitch halten sie vor sechs Investoren. Das sind diesmal der Bauunternehmer und Wirtschaftsmagnat Hans Peter Haselsteiner, der Winzer Leo Hillinger, die Geschäftsfrau Marie-Helene Ametsreiter, die für den Beteiligungsfonds SpeedInvest investiert, sowie der Business Angel Michael Altrichter, der Müsliriegelproduzent Heinrich Prokop und Daniel Zech, der für SevenVentures Austria, dem Beteiligungsarm der ProSiebenSat1 Puls 4 Gruppe, investiert. Bis auf Altrichter, der schon in der ersten Staffel dabei war, sind alle Investoren neu. Die Show bestehe daraus, dass ausschließlich die Investoren entscheiden, in wen und in welcher Höhe sie investieren, heißt es seitens des Senders.

“Wir hatten auch bei der zweiten Staffel mehrere hunderte Bewerbungen”, erklärt der Puls 4-Chef. “Ein zentrales Kriterium für die neue Staffel war, nach dem Tech-/Mobile- und Internetfokus vom letzten Jahr, dass diesmal vor allem greifbare und für den Zuseher vorstellbare  Projekte ausgewählt werden.” Sowohl die Investoren als auch die Zuseher, die dann in vielen Fällen potenzielle Kunden seien, sollten “in wenigen Augenblicken verstehen, was das Produkt kann und warum es für den Markt unverzichtbar ist”, so Breitenecker weiter. Die Themen  reichen diesmal von Onlineshopping über Mode bis hin zu Zahnimplantaten.

2 Minuten 2 Millionen
Teilnehmer der neuen Staffel - Foto: Puls 4/Nick Albert

Schwerpunkt Start-ups

Das Thema Jungunternehmen erhält bei dem Privatsender in diesem Jahr eine besondere Aufmerksamkeit. Begleitend zu 2 Minuten 2 Millionen startet Puls 4 mit “Querdenker” ein neues Format, das sich auf innovative Geschäftsideen konzentriert. Dabei erhalten zwölf Kandidaten die Möglichkeit, von einem Mentor zu lernen und mit dessen Hilfe die eigene Idee zu einem erfolgreichen Geschäft auszubauen. Welche dieser Ideen gewinnt, entscheidet dann eine zwölfköpfige Jury, die den heimischen Markt repräsentieren soll.

Geplant sind drei Sendungen, diese werden im Anschluss zu 2 Minuten 2 Millionen ausgestrahlt. Aus jeder Folge von Querdenker geht ein Gewinner hervor, der dann unter anderem auch einen Platz in der Start-up-Show erhält und eine Reise ins Silicon Valley erhält.

“Bei Querdenker holen wir Jungunternehmer noch früher ab, nämlich dann wenn es noch keinen Businessplan von ihrer Geschäftsidee gibt– sprich rein in der Konzeptphase”, so der Senderchef.  

Gründergeist

“Ich habe Puls 4 mit meinem Team gegründet und versuche diesen Gründergeist weiter aufrechtzuerhalten”, erklärt Breitenecker den starken Fokus auf das Thema. “Unsere Mission ist es, neben dem sehr wohl vorhandenen Interesse, auch die ÖsterreicherInnen für den Gründerspirit nachhaltig zu begeistern.” In Zeiten von wirtschaftlicher Instabilität wolle man die Menschen dazu animieren, selbst etwas zu erschaffen, zum Entrepreneur zu werden. “Und so ist es dann  auch möglich, in Österreich den ‘Silicon Valley Flair’ zu leben”, sagt Breitenecker.

“Hinter dem Erfolg eines jeden Unternehmens steht neben der guten Idee vor allem ein Mensch, der sich spürbar dafür einsetzt und alles dafür tut, dass auch diese Idee aufgeht”, sagt Breitenecker. “Unser Investor Hans Peter Haselsteiner hat das ganz treffend beschrieben: Das Wichtigste ist, dass ich als Unternehmer für meine Idee brenne. Von dieser Idee muss ich 100-prozentig überzeugt sein, andere damit anstecken können und 100-prozentige Leidenschaft mitbringen - und das sehen wir genauso. Der ‘will to win’ entscheidet.”

 

2 Minuten 2 Millionen wird immer donnerstags um 20:15 Uhr auf Puls 4 ausgestrahlt. Im Anschluss daran zeigt der Sender das neue Format Querdenker.

Frage des Tages


Bitte um mitspielen zu können.
  • Kann ein Start-up im Fernsehen den Durchbruch schaffen?


(futurezone) Erstellt am 19.02.2015, 06:00

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