Taxidienst 40100 sperrte Facebook-Seite wegen Uber-Shitstorm

Die JUNOS demonstrierten für Uber

Uber-Fans ließen ihren Unmut auf der Facebook-Website von 40100 aus. Der Taxidienst erwirkte mit einer Klage die Uber-Sperre.

Es war der Taxidienst 40100, der mit seiner Klage erwirkte, dass Uber in Wien derzeit nicht mehr fahren darf. Fans von Uber waren davon nicht gerade begeistert und haben auf der Facebook-Seite von 40100 ihren Frust geäußert.

Der Taxidienst hat daraufhin die Facebook-Website offline genommen, „aufgrund der vielfältigen Emotionen“, so 40100. Mittlerweile ist die Seite wieder online.

Das Bewertungssystem bleibt aber vorerst deaktiviert. Die User haben 40100 auf Facebook mit schlechten Bewertungen versehen. Bevor die Seite deaktiviert wurde, war die Bewertung bei 2,2 von maximal 5 Sternen.

Die auf Facebook danach veröffentlichten, vermutlich gut gemeinten Posts von 40100, kamen bei den Uber-Fans ebenfalls nicht gut an. So wurde auf einen ORF-Beitrag zu dem Taxi-Uber-Streit verwiesen und der Unterschied zwischen Taxifahrer und Mietwagenfahrer erklärt. Als besonders negativ wurde der Post empfunden, indem Uber-Fahrer eine vergünstigte Ausbildung zum Taxilenker bei 40100 angeboten wird.

Auf Twitter wurde unter dem Hashtag #freeuber für den Fahrtendienst Stimmung gemacht. Auf Facebook wurde die Gruppe „Uber statt Taxi“ gegründet. Die Jugendorganisation der Partei NEOS hielt eine Mini-Demonstration für Uber in Wien ab.

27.04.2018