B2B
31.10.2018

Alphabet-Manager verlässt Firma nach Belästigungs-Bericht

Der Manager Richard DeVaul verlässt Alphabet nach Berichten über sexuelle Belästigung.

DeVaul war Direktor der Alphabet-Experimentierabteilung, die früher als Google X bekannt war. Der Manager bekommt keine Abfindung. Sein Abgang erfolgt, nachdem bekannt wurde, dass er eine Frau, die sich bei Google um einen Job beworben hat, sexuell belästigt haben soll, wie die New York Times berichtet. DeVaul soll 2013 bei einem Bewerbungsgespräch mit einer Hardwareentwicklerin seine eigene Polyamorie erwähnt haben und sie dann zu einem Ausflug zum Burning-Man-Festival eingeladen haben. Dort habe er die Frau aufgefordert, sich ihres Oberteils zu entledigen, um ihr eine Massage zu geben.

Google ist zuletzt auch in anderem Zusammenhang wegen sexistischen Vorfällen in die Kritik geraten. Auch der Android-Erfinder Andy war mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert, die nach einer Untersuchung als glaubwürdig eingestuft wurden. Google hat ihm trotzdem 90 Millionen US-Dollar als Abfindung gezahlt. Google sagt, dass in den vergangenen zwei Jahren 48 Personen wegen sexueller Belästigung entlassen worden seien, alle ohne Abfindungen.