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Audi muss Produktion des e-tron vorübergehend einstellen

Wegen Nachschubproblemen hat der deutsche Autohersteller Audi die Fertigung seines Elektromodells e-tron vorübergehend eingestellt. Für das betroffene Werk in Brüssel wurde Kurzarbeit angemeldet, wie ein Unternehmenssprecher der belgischen Nachrichtenagentur Belga am Freitag bestätigt. Zuvor hatte die Wirtschaftszeitung "l'Echo" über den erzwungenen Produktionsstillstand berichtet.

Der Betrieb in der Brüsseler Audi-Fabrik solle "einige Tage" stillliegen, hieß es. Der Werkssprecher wollte auf Anfrage von Belga nicht präzisieren, welche Teile für die Produktion des Elektro-SUV fehlten und welcher Zulieferer dafür verantwortlich sei. Das Problem habe jedoch nichts mit der Coronavirus-Epidemie in China zu tun, sagte er.

Die Lieferprobleme zeichneten sich bereits Ende Jänner ab. Damals sagte Audi noch, es gebe keinen Produktionsstopp.

Nach Informationen aus Branchenkreisen handelt es sich um Lieferschwierigkeiten bei Batteriekomponenten. Als großes Problem gilt in der ganzen Autobranche der verlässliche Bezug von Zellen als Kernbestandteilen der Batterien. Audi bezieht seine Batteriezellen nach früheren Angaben von den Zulieferern LG Chem und Samsung SDI.

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