B2B
18.09.2018

Die Basis des Eisbergs

Mit dem ICEBERG innovation leadership award gibt es einen neuen Innovations-Preis. Warum, erklärt Initiator Helmut Blocher.

Wenn es um Innovation geht, wurde und wird sehr oft über Technologie gesprochen. Damit Innovation gelingt, braucht es aber vor allem Menschen, die das wollen und mutig angehen.

Wir wollen die Rahmenbedingungen ins Rampenlicht rücken, die es braucht, um erfolgreich zu innovieren. Das was beim Eisberg unterhalb der Wasserlinie ist, als Symbol für das, was es in Unternehmen braucht, um die Spitze, die erfolgreiche Innovation, möglich zu machen.

Was ist mit Rahmenbedingungen gemeint?
Innovative Unternehmen kennen die eigenen Werte, Haltungen und Prinzipien. Gerade die Frage nach dem Sinn beschäftigt die Menschen zunehmend. Gewinnorientierung allein reicht schon lange nicht mehr. Vor allem junge Mitarbeiter wollen wissen, was der Beitrag des Unternehmens für die Gesellschaft ist. Immer mehr Unternehmen stellen sich daher Fragen, wie etwa, was nützt und was schadet den SDGs (Sustainable Development Goals der UNO). Neben den Kriterien People und Leadership ist daher der Bezug zu den SDGs für den ICEBERG Award maßgebend.

Was macht Innovationen heute aus?
Klar ist, dass die gemeinsamen Werte, der Umgang miteinander, aber auch die Vision und die Mission zentral für den Innovationserfolg sind. Top down lässt sich Innovation sicher nicht verordnen, und im stillen Kämmerlein der R&D-Abteilung funktioniert es auch immer weniger. Wir müssen in den Unternehmen in der Lage sein, mit Rückschlägen umzugehen. Traditionelle Business-Cases oder auch Methoden wie Stage-Gate helfen da nur mehr bedingt. Mit dem ICEBERG möchten wir einen neuen Zugang zu Innovation fördern. „Everybody has a plan ’till they get punched in the face“, hat Mike Tyson mal gesagt. Der beste Plan ist nichts wert, wenn er nicht auf plötzliche Ereignisse im Marktumfeld schnell angepasst werden kann. Die wichtigste Herausforderung für Unternehmen ist es heute, einerseits das erfolgreiche Kerngeschäft zu optimieren, gleichzeitig aber in eine weitgehend unbekannte Zukunft aufzubrechen. Innovationen müssen nicht immer radikal oder disruptiv sein - Innovationen im Kerngeschäft sind nun mal meist inkrementell.

Wer hatte die Idee dazu und was gibt es zu gewinnen?
Die Idee kommt von Stefan Böck, dem Gründer von Alpha Awards. Wir haben seine Idee gerne aufgegriffen und machen das gemeinsam mit der Außenwirtschaft Austria. Letztere stellt auch den ersten Preis zur Verfügung: Eine Innovationsreise für zwei zum MIT. Wir haben auf Förderanträge verzichtet, es sind keine Steuergelder im Spiel. Der gesamte Award-Prozess ist durchgängig digital gestaltet.

Wie funktioniert die Einreichung?
Sehr einfach. Registrieren, einige Fragen beantworten und dann ein kurzes Video, gerne im Selfie-Style, mit den zentralen Botschaften hochladen.

Die Bewertung der Einreichungen erfolgt durch eine unabhängige Jury nach folgenden Kriterien:

● Innovationsgrad
● Rahmenbedingungen (Purpose, People, Leadership, Raum)
● Wirtschaftlicher Erfolg
● Nachhaltigkeit im Sinne der SDGs

Einreichungen sind bis zum 1. Oktober 2018 möglich.

Die Verleihung erfolgt im Rahmen des 8. Austrian Innovation Forum bei einer Award-Show am 11. Oktober ab 19.00 Uhr im Techgate. Nach der Verleihung spielt die Band Carlos zur After-Show-Party. Anmeldungen zur Show sind hier möglich.

Nähere Informationen und Einreichung finden sich auf der Webseite zum ICEBERG Award.

Helmut Blocher ist Initiator des Austrian Innovation Forum sowie Gründer und Geschäftsführer von SUCCUS I Wirtschaftsforen. Das Unternehmen veranstaltet führende Konferenzen im Umfeld von Innovation in Deutschland und Österreich.

Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und dem Austrian Innovation Forum entstanden.