ICEBERG innovation leadership award

© XX / X

B2B
10/18/2019

Iceberg Award für digitalisierte Bauwerke

Der Innovationspreis geht an StrucInspect, das eine Digitalisierungslösung für Bauwerke entwickelt hat.

Der Iceberg Award zeichnet nachhaltige Innovationen österreichischer Unternehmen aus. Am Donnerstagabend wurde der Preis im Rahmen des Austrian Innovation Forum zum zweiten Mal vergeben. Sichern konnte sich die Auszeichnung die Digitalisierungslösung StrucInspect, die gemeinsam vom Ingenieursbüro VCE, der Angst Group und dem Kranhersteller Palfinger entwickelt wurde. StrucInspect fertigt mit hochauflösenden Kameras und Sensoren digitale Zwillinge von Bauwerken an. Mithilfe künstlicher Intelligenz können an den exakten 3D-Modellen Schäden erkannt und analysiert werden.

Zum Einsatz kommen soll die Lösung, die zeitintensive Bauwerksinspektionen vereinfacht und verkürzt, zunächst bei freiliegenden Straßen- und Eisenbahnbrücken. Das Marktpotenzial ist enorm und wird von den Entwicklerfirmen allein in Europa mit über 100 Millionen Euro angegeben.

Zweiter Platz an selbstfahrenden Bus der Wiener Linien

25 Unternehmen hatten Ideen und Projekte für den Preis eingereicht, 6 kamen schließlich ins Finale. Den zweiten Platz belegte der selbstfahrende auto.Bus der Wiener Linien in der Seestadt. Den dritten Platz teilen sich der Batteriespeicher neom Blokk der oberösterreichischen Firma W & Kreisel und das Austrian Insititute of Technology AIT, das mit SeedJection eine neue Methode zur Saatgutbehandlung entwickelt hat.

Der Iceberg-Award sei für Unternehmen, die herausragende Rahmenbedingungen für den Innovationserfolg geschaffen haben, sagte Initiator Helmut Blocher: "Der Eisberg steht als Metapher für die oben sichtbare Innovation und für die nicht sichtbaren Rahmenbedingungen unter der Wasseroberfläche."

Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und dem Austrian Innovation Forum entstanden.