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Iceberg-Award: Suche nach innovativen Unternehmen startet

Gerade in und nach der Krise müssen sich Unternehmen die Frage stellen, wie sie einerseits effizient das bestehende Geschäft optimieren und andererseits Freiräume und Risikobereitschaft für eine erfolgreiche Zukunft schaffen können. Hier sind Innovationen gefragt.

Zu sehen ist bei Innovationen, ebenso wie beim Eisberg, nur das Ergebnis. Um zum Innovationserfolg zu kommen, ist aber eine Basis notwendig und die bleibt meist verborgen. „Uns geht es darum, was unter der Wasseroberfläche zu sehen ist. Warum schaffen es die einen, die anderen aber nicht“, sagt Helmut Blocher, Initiator des Iceberg Innovation Leadership Award.

Für den Innovationspreis, der heuer zum dritten Mal vergeben wird, können Unternehmen noch bis zum 30. September 2020 ihre Projekte einreichen.

Innovationen müssten nicht unbedingt disruptiv oder radikal sein, heißt es seitens der Veranstalter. Es könne sich dabei auch um wesentliche Neuerungen in bestehenden Produkten, Prozessen oder Geschäftsmodellen handeln. Es geht darum, wie das Kerngeschäft dauerhaft mit Innovation verbunden werden kann.

„Es sind oft weniger die Hardfacts, sondern die Rahmenbedingungen, die den Unterschied machen. Es geht um Mut, Mindset, Risikobereitschaft, Fehlerkultur und darum, Dinge ausprobieren zu dürfen“, sagt Blocher.

Teilnahmebedingungen und Kriterien

An Start-ups richtet sich der Wettbewerb nicht. Teilnehmen können Unternehmen, die älter als 5 Jahre sind und mindestens 25 Mitarbeiter haben. Die 4 Kriterien des Awards sind:

  • Innovationsgrad
  • Rahmenbedingungen + Innovationskultur
  • Potential
  • Nachhaltigkeit: sozial, ökologisch, ökonomisch (Sustainable Development Goals)

Die 5 besten Einreichungen werden am 15. Oktober 2020 beim Austrian Innovation Forum unter dem Motto „AUFBRUCH!“ im Erste Campus in Wien präsentiert. In diesem Rahmen wird auch der Sieger geehrt. 

Detaillierte Informationen zu dem Innovationspreis und ein Formular für Einreichungen finden sich unter iceberg.submit.to.

Vorjahressieger

Im vergangenen Jahr konnte sich die Digitalisierungslösung StrucInspect durchsetzen, die gemeinsam vom Ingenieursbüro VCE, der Angst Group und dem Kranhersteller Palfinger entwickelt wurde.

StrucInspect fertigt mit Drohnen, hochauflösenden Kameras und Sensoren digitale Zwillinge von Bauwerken an. Mithilfe künstlicher Intelligenz können an den exakten 3D-Modellen Schäden erkannt und analysiert werden.

Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und dem Austrian Innovation Forum entstanden.

 

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