B2B
12.02.2018

Kryptowährung: Österreichische Kulturplattform startet ICO

Cultural Places will Fans, Künstler und Veranstalter verbinden und mit Cultural Coin eine eigene Kryptowährung etablieren.

Mit der App-basierten Plattform "Cultural Places" soll auf Basis der Blockchain eine Möglichkeit geschaffen werden, die relevante Gruppen des Kulturbetriebs zusammenbringt. So sollen Fans, Veranstaltern, Institutionen, Künstlern und Sponsoren in Kontakt gebracht werden. Durch diese Verknüpfungen sollen sich dann in weiterer Folge auch neue Möglichkeiten für den Vertrieb von Tickets, das Sponsoring und die Vergabe von Förderungen ergeben. Entwickelt wird die österreichische Kulturplattform von der Wiener Oroundo Mobile GmbH, die 2014 von Patrick Tomelitsch und Klaus Windisch gegründet wurde. 

"Die erste Version der App ist fertig entwickelt und in den App-Stores verfügbar", erzählt Tomelitsch über den aktuellen Status. 30 Sehenswürdigkeiten und Institutionen in sechs Ländern, wie der Stephansdom in Wien oder der Borobudur Tempel in Indonesien, zählen derzeit zu den Partnern. 

Für Kulturfans soll der Anreiz, Cultural Places zu nutzen, vor allem in neuen, interaktiven Möglichkeiten, Kunst und Kultur zu erfahren bestehen. Mit der Plattform soll eine Art soziales Netzwerk für den Kulturbereich geschaffen werden. Dafür wird auch gleich eine eigene Währung, mit der Transaktionen getätigt werden können, eingeführt - der Cultural Coin.

Cultural Coin

Cultural Coin soll das Bezahlmittel innerhalb der Plattform werden. Durch die Nutzung von der Cultural Coins sollen Nutzer spezielle Angebote und Belohnungen erhalten. Darüber hinaus soll die Kryptowährung auch die Basis für die weitere Finanzierung des Projekts sein. "Wir haben uns für ein ICO (Initial Coin Offering) entschieden, um die weitere Entwicklung des Projekts zu finanzieren", sagt Tomelitsch. 

Interessierte Investoren erhalten dabei als Erste die Möglichkeit, sich Cultural Coins zu sichern. Läuft das Projekt gut, profitieren die Geldgeber von steigenden Kursen. "In Österreich gab es bislang noch nicht viele ICOs. Wir leisten hier Pionierarbeit. Deswegen arbeiten wir auch sehr eng mit der Finanzmarkaufsicht zusammen", erklären die Gründer.

Um an dem ICO teilzunehmen, müssen sich Interessierte auf der ICO-Webseite registrieren. Nötig ist eine gültige E-Mail-Adresse und eine Ethereum-Wallet-ID, die Cultural Places auf Wunsch kostenlos anbietet. „Man muss kein Experte für Kryptowährung sein, um Teil dieser Geschichte zu werden”, betont Tomelitsch. Das ICO startet am 5. März 2018 und endet spätestens am 5. April 2018.

 

Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und Cultural Places entstanden.