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B2B
07/12/2020

Ubisoft kündigt Führungsetage wegen "toxischen Verhaltens"

Nach Vorwürfen von sexueller Belästigung müssen mehrere Führungskräfte beim Spieleentwickler Ubisoft ihren Hut nehmen.

Die Veränderungen in der Führungsetage sollen zu einer "Verbesserung der Unternehmenskultur" führen, hieß es in einer Mitteilung am Sonntag.

Die Veränderungen folgten auf eine strenge Überprüfung, die das Unternehmen als Reaktion auf die jüngsten Vorwürfe von Fehlverhalten durchgeführt habe. Chief Creative Officer Serge Hascoët, der Geschäftsführer des kanadischen Studios von Ubisoft, und die globale Personalleiterin Cécile Cornet haben demnach ihre Ämter niedergelegt.

Sexuelle und moralische Belästigung

"Ubisoft war nicht in der Lage, seinen Mitarbeitern eine sichere und integrative Arbeitsumgebung zu garantieren. Dies ist nicht akzeptabel", erklärte Ubisoft-Chef Yves Guillemot laut Mitteilung.

"Toxisches Verhalten" stehe im Widerspruch zu den Werten des Unternehmens. "Ich bin entschlossener denn je, tiefgreifende Veränderungen durchzuführen, um unsere Unternehmenskultur zu verbessern und zu stärken." In der französischen Zeitung "Libération" berichteten mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym von moralischer und sexueller Belästigung.