Digital Life
25.01.2019

2,2 Milliarden Mailadressen in neuem Daten-Leak aufgetaucht

Nutzer sollten prüfen, ob ihre eigene Mailadresse betroffen ist. Dafür gibt es diverse Tools.

Nach der Passwort-Sammlung „Collection #1“ sind nun weitere Sammlungen mit Daten aus gehackten Nutzeraccounts im Web aufgetaucht. Die Collections #2 bis #5 dürften deutlich umfangreicher sein als die erste Kollektion: Einer  Einschätzung von heise Security zufolge sind die neuen Sammlungen insgesamt über 600 Gigabyte groß, nach Angaben des Hasso Plattner Instituts kursieren durch die fünf Collections nun rund 2,2 Milliarden Mail-Adressen inklusive der dazugehörigen Passwörter im Web.

Zunächst wurden die Daten über ein einschlägiges Online-Forum gehandelt, nun sind sie auch über den Hoster Mega öffentlich zugänglich. Zum Teil handelt es sich dabei um Daten aus älteren Leaks. Die erneute Veröffentlichung erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Zugangsdaten erneut von Cyberkriminellen ausprobiert wurden.

Im folgenden Artikel der futurezone erfährt man, wie man herausfindet, ob der eigene Account betroffen ist. Es empfiehlt sich jedenfalls, die eigenen Passwörter regelmäßig zu ändern, für verschiedene Accounts unterschiedliche Passwörter zu benutzen und einen Passwort-Manager wie KeePass zu verwenden, falls man sich die zahlreichen Passwörter nicht merken kann.