FILE PHOTO: The Netflix logo is shown in this illustration photograph in Encinitas, California

© REUTERS / Mike Blake

Digital Life

Account-Sharing kostet Streaming-Anbieter Milliarden

Einer zahlt, mehrere profitieren. Die Rede ist von den gängigen Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+, die das Teilen eines Accounts ermöglichen.

Account-Sharing dürfte auch mit ein Grund sein, warum beispielsweise Netflix trotz wachsender Beliebtheit keine schwarzen Zahlen schreibt. Bei diesem Dienst können Nutzer zwischen drei Abos wählen. Bei der Premium-Version (15,99 Euro) kann der Account über vier unterschiedliche Geräte genutzt werden, beim Standard-Paket (11,99 Euro) über zwei und bei der Basis-Version (7,99 Euro) nur auf einem. Das führt oft dazu, dann andere Personen den Account mitbenutzen, und zwar weltweit. Auf diese Weise teilen sich die Verbraucher die Abo-Kosten.

9,1 Milliarden Dollar

Für Streaming-Anbieter bedeutet dies aber einen enormen Verlust. Netflix sitzt dabei gemeinsam mit den Diensten Amazon, Disney+ und Hulu auf einem Gesamtverlust von 9,1 Milliarden Dollar (rund 8,2 Milliarden Euro). Diese Ergebnisse gehen aus einer Studie von Park Associates hervor. Bis 2024 soll der Schaden sogar auf 12,5 Milliarden ansteigen.

Netflix hat angekündigt, vorerst nichts gegen das Passwort-Sharing zu unternehmen, wie futurezone berichtet hat.

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