Digital Life
08.09.2018

AK warnt vor versteckter Preiserhöhung bei Wertkartentarifen

Eine Studie der Arbeiterkammer kommt zum Ergebnis, dass durch Änderungen der Gültigkeitsdauer Mehrkosten entstehen.

Die Arbeiterkammer Wien stellt in einer Analyse fest, dass bei zahlreichen Wertkartentarifen eine Änderung de Gültigkeitszeitraums vorgenommen wurde, die zu Mehrkosten für die Kunden führt. Die Reduzierungen der Gültigkeitsdauer eines Ladezyklus von einem Monat auf 28 Tage führt laut AK zu einer "versteckten Preiserhöhung" im Umfang von etwa acht Prozent, da für ein Jahr dann 13 statt 12 Aufladungen notwendig sind.

Laut Arbeiterkammer weisen die Mobilfunkbetreiber zwar auf die Änderung hin, allerdings "nur dezent". Statt von 28 Tagen Gültigkeit wird in der Werbung lieber von vier Wochen gesprochen. Nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums fallen die Kunden in Basistarife mit variablen Kosten zurück, wodurch das Restguthaben durch teilweise erheblich teurere Dienste schnell aufgebraucht sein kann. Die Anbieter, die ihre Fristen auf 28 Tage verkürzt haben, sind A1, T-Mobile, tele.ring, wowww! und yooopi!. Bei Drei, Yesss!, S-Budget, HoT, Ge-org, eety, Media Markt und Saturn liegt die Frist bei 30 Tagen.