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© APA/AFP/ROSLAN RAHMAN / ROSLAN RAHMAN

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Ameisen sorgen für Ausfälle bei Strom und Internet

Der Ort Kehl am Rhein im deutschen Bundesland Baden-Württemberg wird derzeit von einer Ameisenplage heimgesucht. Millionen von Insekten dringen dort seit einigen Monaten in nahezu alle Bereiche der Gemeinde ein. Egal ob in Gärten oder Häusern, überall findet man die Insekten. 

Nicht einmal vor Verteilerkästen schrecken die aus Afrika stammenden Insekten der Art Tapinoma magnum zurück: "Sie haben bereits für Ausfälle von Strom und Internet gesorgt", gibt die Stadt bekannt. Wenn man die Tür eines Verteilerkastens leicht eindrücke, würden gleich hunderte Ameisen herauswuseln, so die Stadtverwaltung. 

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Ratlose Schädlingsbekämpfer

Bisherige Vertreibungsversuche mit Heißschaum erwiesen sich als nicht erfolgreich. „Das ist richtig krass“, beurteilt ein Schädlingsbekämpfer die Situation - „das habe ich so noch nie gesehen“. Derzeit rechnet die Stadtverwaltung mit einer Summe von mindestens 50.000 Euro, die man ausgeben muss, um die Viecher wieder loszuwerden. 

Verzweifelt bittet nun der Oberbürgermeister des Ortes, Wolfram Britz, bei seinen politischen Vorgesetzten auf Landesebene um Hilfe. Er will eine eigene Taskforce gegen die Ameisen auf die Beine stellen. Auch die Wirtschaft und Forschung ruft der verzweifelte Bürgermeister zur Hilfe auf, damit die Einwohner*innen auch weiterhin mit Strom und Internet versorgt werden können. 

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