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Digital Life

Apple feuert sexistischen Mitarbeiter nach Protesten

García Martínez ist im Silicon Valley kein Unbekannter. Der ehemalige Facebook-Produktmanager und Buchautor hatte in einer Biografie vor einigen Jahren mit der Tech- und Start-up-Szene abgerechnet und sich so einen gewissen Namen gemacht. Die Vergangenheit holte ihn nun bei Apple ein, denn in dem Buch kommen einige Passagen vor, die sexistische und rassistische Ansichten zum Ausdruck bringen.

Petition durch Apple-Angestellte

Bei Apple sorgte die Einstellung für Proteste. Mehr als 2000 Beschäftigte unterschrieben eine Petition, in der der Konzern aufgefordert wurde, sein Bekenntnis zu Inklusion und einem sicheren Arbeitsplatz ernstzunehmen. Unter anderem forderten die Angestellten eine Untersuchung, wie die sexistischen und rassistischen Aussagen in Martínez Buch übersehen oder ignoriert werden konnten.

Bleibe die Einstellung aufrecht, solle Apple gewährleisten, dass Martínez und andere, die seine Ansichten teilen, nicht in den Auswahlprozess von Mitarbeiter*innen, bei Vorstellungsgesprächen oder Arbeitsbeurteilungen eingebunden werden. Die Angestellten forderten zudem von Apple, dass eine klare Strategie ausgearbeitet werde, um eine Kultur der Inklusion und Gleichberechtigung bei Apple sicherzustellen.

"Diskriminierendes Verhalten bei Apple kein Platz"

Nur wenige Stunden, nachdem die Petition intern bei Apple zu zirkulieren begann, bestätigte Apple, dass Martínez nicht mehr im Konzern arbeiten werde. "Ein Verhalten, das Menschen dafür niedermacht oder diskriminiert, was sie sind, hat keinen Platz bei uns", teilte Apple in einer Stellungnahme mit.

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