Szene aus "Knives Out"

© Screenshot/YouTube/Vanity Fair/"Knives Out"

Digital Life
02/27/2020

Apple verbietet Bösewichte mit iPhones in Filmen

Die strengen Richtlinien zur Schutzmarke von Apple sind streng und gelten auch für die Filmindustrie.

Bösewichte in Filmen dürfen nicht mehr mit iPhones gezeigt werden. Der Technologiekonzern Apple will nämlich auf der guten Seite stehen. Und daran soll ihn die Filmindustrie nicht hindern. Rian Johnson, der Regisseur von „Knives Out – Mord ist Familiensache“ oder „Star Wars: Die letzten Jedi“ hat in der Vanity Fair-Reihe "Notes on a Scene" enthüllt: Apple verbietet es, dass die „Bösen“ iPhones auf der Leinwand besitzen. 

Apple lässt uns iPhones in Filmen benutzen, aber – und das ist sehr wichtig, wenn man einen Mysteryfilm anschaut – böse Jungs dürfen vor der Kamera kein iPhone haben“, sagt er. 

Windows versus Apple

Ganz überraschend ist das aber nicht. Schon vor Jahren hat Apple auf sein Image geachtet, so war es nicht unüblich, dass über dem Apfellogo ein Sticker geklebt wurde, damit das MacBook nicht mehr erkennbar war. 

Laut MacRumors werden in der Spionen-Serie "24" die Bösen zudem mit Windows-Geräten gezeigt und die Guten mit Apple-Produkten, was mit Apples Richtlinien zur Schutzmarke und Copyright zusammenhängen könnte. Darin ist festgehalten, dass „das Apple-Produkt nur im besten Licht gezeigt wird, in einer Art und Weise und in einem Kontext, der Apple-Produkte und die Apple Ges.m.b.H mit Wohlwollen reflektiert“. 

Überraschungen in Filmen dürften damit jedenfalls obsolet geworden sein.

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