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Digital Life

Coronavirus-Malware breitet sich massiv aus

Der Coronavirus breitet sich auch als Malware immer weiter aus. Seit dem Ausbruch des Virus' haben sich laut dem Global Threat Index von Check Point zahlreiche Spam-Kampagnen, die thematisch auf die Epidemie ausgerichtet sind, massiv ausgeströmt. Dazu zählen auch neue Websites, die in Januar und Februar registriert wurden und deren Domains ebenfalls mit dem Virus in Zusammenhang steht. Experten zufolge würden die Seiten für Phishing genutzt.

Laut Mashable will unter anderem die Website vaccinecovid-19/.com, die in Russland registriert wurde, einen Virus-Test verkaufen. Auch eine „Landkarte“, auf der sie die Verbreitung des Coronavirus' sehen können, soll angeboten werden. Die bislang schwerwiegendste Kampagne ist laut den Check Point-Experten jedoch das Schadprogramm Emotet, das sich in Japan verbreitet hat. Im E-Mail-Anhang soll dem Nutzer gezeigt werden, wo sich der Coronavirus in Japan ausbreitet. Öffnen die Empfänger diesen Anhang, laden sie die Trojaner-ähnliche Malware herunter.

Wachsamkeit

Auch Kaspersky warnt vor schädlichen Dokument-Dateien, die als Informationen zum Coronavirus getarnt sind. Laut Mimikama lassen die Datei-Namen vermuten, dass der Inhalt Schutzanweisungen zum Virus enthalten. Malware wie Trojaner oder Würmer können Daten vernichten, verschlüsseln, ändern oder kopieren. 

Experten raten, Websites mit verdächtigen Domainnamen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, nicht zu besuchen und fragliche und oft werbelastige Links nicht anzuklicken, die etwa eine billige Heilung anbieten.

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