Digital Life
12.06.2018

Dennis Rodman nutzt Trump-Kim-Treffen für PotCoin-Werbung

Das Treffen der beiden Machthaber sorgte indirekt auch für einen Anstieg des PotCoin-Kurses.

Das historische Meeting zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ließ auch den ehemaligen Basketballer Dennis Rodman nicht unberührt. In einem Interview mit CNN gab er sich gerührt und erklärte unter Tränen, was für ein großartiger Tag dies nicht sei.

Kurioserweise nutzte Rodman die Gelegenheit auch, um Werbung für die Kryptowährung PotCoin zu machen. So trug er ein T-Shirt mit dem entsprechenden Logo. Außerdem stand darauf noch: „Peace starts in Singapore“.

PotCoin wurde 2014 in Kanada gegründet und ist eine Kryptowährung, die auf den legalen Handel mit Marihuana spezialisiert ist. Rodmans Promotion hatte offenbar auch unmittelbare Auswirkungen auf den Kurs. Laut Coinmarketcap stieg der Wert zuletzt um rund 16 Prozent.

Nordkorea-Fan

Rodman ist seit 2013 fünf Mal nach Pjöngjang gereist, um Kim zu treffen. Der nordkoreanische Machthaber soll Berichten zufolge ein großer Basketballfan sein. Auch Trump ist für Rodman kein Unbekannter: Er nahm an dessen Reality-Fernsehsendung „Celebrity Apprentice“ teil.

„Ich wusste, dass sich die Dinge ändern würden, ich wusste es“, sagte Rodman. Er erzählte auch, dass er in seinem Heimatland nach seiner Rückkehr aus Nordkorea Morddrohungen erhalten, aber „den Kopf hochgehalten“ habe.

Das Weiße Haus hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, die über eine offizielle Rolle Rodmans bei den Gesprächen in Singapur spekulierten. „Nein, er ist nicht eingeladen worden, aber er ist ein netter Kerl. Ich mag ihn“, sagte Trump am Donnerstag.

2014 hatte der jetzige US-Präsident noch weniger freundliche Worte über den Basketball-Star.