FILES-US-POLITICS-CONGRESS-UNREST-COURTY
© APA/AFP/SAUL LOEB / SAUL LOEB

Digital Life

Elon Musk macht sich für QAnon-Schamanen stark

In den vergangenen Monaten ließ Elon Musk immer wieder Sympathien für Rechte in den USA erkennen. Auch vor Verschwörungsmythen schreckte der Twitter-Besitzer und Tesla-Chef nicht zurück. Nun springt er für den als QAnon-Schamanen bekannten Jacob Chansley in die Presche.

In einem am Samstag veröffentlichten Tweet forderte er die Freilassung des im November 2021 wegen der Kapitol-Erstürmung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilten rechten Verschwörungsmythikers.

In dem Tweet ist ein Video enthalten, in dem zu sehen ist, wie Chansley bei der Erstürmung des Kapitols am 6. Jänner 2021 einen Trump-Tweet verliest und seine Unterstützer*innen dazu aufruft nach Hause zu gehen.  

Chansley sei in den Medien fälschlicherweise als Gewaltverbrecher dargestllt worden, der versuche den Staat zu stürzen. Tatsächlich habe er die Leute aber dazu aufgefordert, friedlich zu sein und nach Hause gehen, schrieb Musk in dem Thread.

Allerdings ist der kurze Clip, der auch schon davor bekannt war, aus dem Zusammenhang gerissen, heißt es bei Mashable. Denn tatsächlich war Chansley unter den Ersten, die bei der Erstürmung in das Kapitol eindrangen. In einem Video ist auch zu sehen, wie er Fensterscheiben in dem Gebäude einschlägt.

Darüberhinaus hinterließ der Mann mit der markanten Verkleidung auch einen Drohbrief an den damaligen US-Vizepräsidenten Mike Pence in dem Gebäude.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare