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© APA/AFP/GETTY IMAGES/WIN MCNAMEE / WIN MCNAMEE

Digital Life
04/29/2020

Elon Musks Corona-Prognose erweist sich als grundfalsch

Der Tesla-CEO ist während der Corona-Krise bereits mehrmals durch fragwürdige Äußerungen aufgefallen. Eine Vorhersage ging so richtig daneben.

Tesla-Chef Elon Musk hat sich in der Corona-Krise nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Bereits von Beginn der Pandemie an, waren seine Aussagen, Hilfsangebote und Prognosen umstritten und sorgten vor allem in den sozialen Medien für Aufsehen. Eine Vorhersage des Tech-Visionärs erweist sich im Nachhinein als komplett falsch.

Am 9. März schrieb Musk auf Twitter: "Die Panik rund um das Coronavirus ist dumm". "Meine ehrliche Meinung ist, dass der Schaden durch die Panik rund um das Coronavirus viel größer ist, als durch das Virus selbst", meinte Musk am 17. März. Eine Aussage, über die sich zumindest streiten lässt.

Zehntausende neue Fälle täglich in den USA

Am 19. März wagte er dann allerdings folgende Prognose: "Basierend auf den aktuellen Trends, dürften es bis Ende April auch in den USA nahezu keine Neuerkrankungen mehr geben", schrieb Musk auf Twitter. Wie sich nun allerdings zeigt, lag der Tesla-CEO hier grundfalsch.

Aktuell wurden in den USA etwas mehr als eine Million Menschen positiv auf COVID-19 getestet, 118.100 davon sind bereits wieder genesen. Allein am 23., 24. und 25. April kamen jeweils deutlich mehr als 30.000 neue Fälle hinzu.

Update 30.4.: In einer früheren Version wurden hier falsche, zu hohe Zahlen genannt. Es bleibt aber dabei, dass in den USA aktuell jeden Tag zehntausende neue Fälle hinzukommen.  

Streit um Beatmungsgeräte

Ende März hatte Musk angekündigt, Beatmungsgeräte für Krankenhäuser zur Verfügung stellen zu wollen. Er rühmte er sich mehr als 1.000 Beatmungsgeräte in China gekauft zu haben. Doch laut CNN-Recherchen sind bis Mitte April noch keine derartigen Geräte in den Krankenhäusern angekommen.

Daraufhin holte der Tesla-CEO auf Twitter zum Gegenschlag aus. "Was ich am überraschendsten finde, ist dass CNN noch existiert", kritisierte Musk den Nachrichtensender. In weiteren Tweets postete er diverse Screenshots vom E-Mail-Verkehr mit diversen kalifornischen Spitälern, die sich über den Erhalt der Beatmungsgeräte bedankt hatten.

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