© REUTERS / Dado Ruvic

Digital Life
05/12/2020

Facebook prüft Fake News nun auch in Österreich

Das Online-Netzwerk weitet sein Faktenprüfprogramm auf Österreich und die Schweiz aus.

Facebook geht verstärkt gegen Fake News auf seiner Plattform vor. Ein entsprechendes Programm startet nun auch in Österreich und der Schweiz. Dabei suchen Teams an Faktencheckern nach irreführenden Nachrichten, Bildern und Videos auf Facebook und Instagram und markieren sie.

Überprüft werden die Inhalte in Österreich und der Schweiz von der Deutschen Presse-Agentur (dpa), die in beiden Ländern Faktencheck-Teams aufbauen wird. Zudem unterstützt in der Startphase das Faktencheck-Team der Austria Presse Agentur (APA) die Aktivitäten der dpa in Österreich, wie es von Facebook heißt.

Wird ein Beitrag von einem Faktenprüfer als falsch eingestuft, wird seine Reichweite auf Facebook und Instagram eingeschränkt. Auch werden zusätzliche Informationen zu dem Thema von verlässlichen Quellen angezeigt, die Facebook-Partner sind. 

WhatsApp

Gerade im Bezug auf die Corona-Pandemie sind Fake News zu einem zunehmenden Problem geworden. Neben Online-Netzwerken verbreiten sich jene auch verstärkt über Messaging-Dienste wie WhatsApp, der ebenfalls zu Facebook gehört. 

Die Bekämpfung auf diesen Plattformen ist aber deutlich schwieriger als auf Facebook. Da die WhatsApp-Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, können sie nicht inhaltlich überprüft werden. Um die Verbreitung dennoch einzudämmen, hat WhatsApp die Nachrichtenweiterleitung eingeschränkt.

"Digitaler Krisenstab" im Kanzleramt

In Österreich wurde indes ein "digitaler Krisenstab" eingerichtet, der sich unter anderem mit dem Aufspüren und Richtigstellen von Falschinformationen rund um das Coronavirus beschäftigt. Zum Einsatz kommen unter anderem Polizeischüler.

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