Renault Zoe plus Fahrerin vor malerischer Kulisse von Fernando de Noronha

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Fernando de Noronha stellt komplett auf Elektromobilität um

350 Kilometer vom Nordosten Brasiliens entfernt liegt die Inselgruppe Fernando de Noronha. Die für ihre mannigfaltige Tier- und Pflanzenwelt sowie Ökotourismus und einige der schönsten Strände der Welt bekannten Inseln sollen bis 2030 komplett frei von Autos mit Verbrennungsmotoren sein. Dazu ging die lokale Verwaltung eine Partnerschaft mit dem Automobilhersteller Renault ein. Gemeinsam wurde das "Noronha Zero Carbon Project" gestartet.

Ladestationen mit Photovoltaik-Dächern

Schlüsselelement dabei sind mehrere Ladestationen für Elektroautos, die ihren Strom rein aus Solardächern gewinnen. Die Errichtung der ersten Stationen hat auch schon erste Bewohner zum Umstieg auf Elektroautos bewogen, heißt es in einer Presseaussendung.

"Das Ziel des Noronha Zero Carbon-Projekts ist es, das Energie-Ökosystem des Archipels, das derzeit überwiegend auf fossilen Brennstoffen basiert, grundlegend zu verändern und auf saubere, erneuerbare Energiequellen umzustellen, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.", sagt Renault Group Partnership Managerin Livia (die Dame verwendet keinen Nachnamen, ein Phänomen, das von brasilianischen Fußballer*innen bekannt ist).

Solar-Ladestation für Elektroautos auf Fernando de Noronha

Solar-Ladestation für Elektroautos auf Fernando de Noronha

Erfahrung mit Inseln

Jede der Solarladestationen kann 6 Fahrzeuge gleichzeitig aufladen. Pro Jahr erzeugen die Solaranlagen 26 MWh Strom, genug für 180.000 emissionsfrei zurückgelegte Kilometer. Für Renault ist es nicht das erste Projekt, bei dem eine Insel auf saubere Energieversorgung umgestellt wird. Ein weiteres Beispiel ist Porto Santo, wo benutzte E-Auto-Batterien ein zweites Leben als stationärer Speicher antreten.

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