© Flimmit

Digital Life
11/02/2020

Flimmit: Relaunch mit Österreich im Fokus

Zum Angebot zählen unter anderem die „Vorstadtweiber", „Ein echter Wiener geht nicht unter“ oder „MA 2412“.

Der ORF hat seine Streamingplattform Flimmit einem Relaunch unterzogen. Nicht nur kommt der Dienst im neuen, klareren Design, auch der Fokus des Abrufdiensts wird verstärkt auf fiktionalem österreichischem Content liegen, hieß es in einer Aussendung am Montag. Gezeigt werden Online-First-Angebote aktueller ORF-Produktionen, aktuelle heimische Serien und Filme, österreichische Kultfilme sowie Dokumentationen und Kabarett.

„Der ORF muss seinen Content dort anbieten, wo ihn das Publikum erwartet. Der ORF-Player wird es dem Publikum einfacher machen, ORF-Produkte via Stream non linear und mobil zu konsumieren. Flimmit ist eines unserer Premiumprodukte mit Schwerpunkt auf fiktionalem, österreichischem Content und ein wichtiger Baustein unserer Playerstrategie“, wurde Roland Weißmann, Chefproducer und Projektleiter des ORF-Players, zitiert. 

ORF-Produktionen

Flimmit soll „die digitale Bühne der österreichischen Film- und TV-Schaffenden sein“, kündigte Wolfgang Höfer, Produktverantwortlicher für Flimmit, an. Ausgewählte ORF-Produktionen, vor allem Serien und Filme, aber auch Dokumentationen, werden bereits vor TV-Ausstrahlung auf Flimmit zu sehen sein.

Zum Auftakt gibt es die Vorabpremiere der neuen ORF-Serie „Letzter Wille“, die die Erbenermittler Paul (Johannes Zeiler) und Julia (Brigitta Kanyaro) begleitet, zu sehen. Zum Angebot zählen unter anderem auch die „Vorstadtweiber“, „Soko Kitzbühel“, „Schnell ermittelt“ oder „Braunschlag“, aber auch „Ein echter Wiener geht nicht unter“ oder „MA 2412“. Auch auf den österreichischen Film wird ein Schwerpunkt gelegt.

Neues Design

Die Plattform wurde auch visuell neu gestaltet. Das rot-weiße neue Logo symbolisiere „die Leidenschaft zum österreichischen Film, die Wertschätzung der heimischen Kreativszene sowie die fokussierte Ausrichtung auf österreichisches Programm“, hieß es. Zudem sollen die neuen „Mood-Icons“ auf der Flimmit-Startseite die Suche nach dem passenden Titel erleichtern: So kann je nach Stimmung das bevorzugte Genre ausgewählt werden. 

Die Medienbehörde KommAustria entschied vor rund einem Jahr, dass der ORF die Streamingplattform aus einer Kombination von ORF-Programmentgelt und Abonnementgebühren finanzieren darf. Bisher wurde Flimmit ohne Einsatz der GIS-Gebühren betrieben. Das Abo wird nun billiger: War es bisher um 75 Euro pro Jahr zu haben, kostet es künftig nur noch 39,99 Euro pro Jahr oder 3,99 Euro pro Monat.

Netflix-Konkurrent

Während Netflix in großen Märkten wie Großbritannien, Deutschland oder Frankreich Inhalte von den großen TV-Sendern zugekauft hat, sind heimische Serien oder Filme auf dieser Plattform eher rar. Dem wollte flimmit entgegensteuern. Das Start-up wurde im Jahr 2007 als Video-on-Demand-Anbieter gegründet und entwickelte sich unter ORF-Beteiligung zu einem Netflix-Konkurrenten mit Fokus auf österreichische und europäische Filme, wie die futurezone berichtet hat. 

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