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Google baut Tools für Distance Learning um

Wie Google am Mittwochabend bekannt gegeben hat, werden die Tools für Bildungseinrichtungen und Schulen umgebaut. Aus dem kostenlosen G Suite for Education wird Google Workspace for Education Fundamentals. Am Funktionsumfang der kostenfreien Variante soll sich nichts ändern, wie Google betont. 

Parallel dazu wird ein kostenpflichtiges Upgrade angeboten: Das “Teaching & Learning” Upgrade hat erweiterte Funktionen zu einem Preis von 4 Dollar pro Lizenz und Monat. Aus G Suite Enterprise for Education wird Google Workspace for Education Plus, das den vollen Funktionsumfang bietet und 5 Dollar pro Schüler und Monat kostet. Euro-Preise waren vorerst nicht bekannt. Eine genaue Übersicht der verschiedenen Features gibt es hier.

Eine bemerkenswerte Änderung gibt es beim Speicherplatz. So hat Google Schulen und Universitäten bislang unbegrenzten Cloud-Speicher geboten, nun ist jener mit 100 Terabyte pro Cloud für alle Schüler und Studenten eingeschränkt. 

Classroom Form and Docs

Ausgebaut werden außerdem die Apps für den Einsatz in Schulen. Classroom selbst soll im Laufe des Jahres mit erweiterten Analysefunktionen für Lehrer ausgestattet werden. Classroom Forms and Docs bietet künftig unter anderem einen Offline-Modus, eine Plagiatskontrolle in 15 Sprachen und ein besseres Zitationssystem. 

Auch das Videokonferenz-Tool Google Meet kommt mit neuen Features. Vor allem gibt es eine Reihe neuer Einstellungsmöglichkeiten für Admins. So können Lehrer künftig das Meeting für alle beenden und so verhindern, dass Schüler nach Ende des Calls noch zu lange in der Videokonferenz verweilen. Außerdem können vom Admin alle Teilnehmenden stummgeschaltet werden. Schüler können künftig außerdem mit Emojis auf andere reagieren. Verbessert wurde außerdem die Qualität bei geringen Bandbreiten und auch generell auf Chromebooks. 

Neue Chromebooks

Die Notebooks mit Chrome OS zählen auch zu beliebten Geräten in den Schulen selbst. 2021 sollen insgesamt 40 neue Geräte von verschiedenen Hardware-Partnern kommen. Auch will Google künftig quer durch alle Funktionen und Produkte einen besonderen Fokus auf Barrierefreiheit legen. Google Docs bekommt etwa Braille-Unterstützung, Google Meet Live-Untertitel und Chrome OS wird ebenfalls für mehr Barrierefreiheit überarbeitet.

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Thomas Prenner

ThPrenner

Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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