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Krypto-Firma verklagt Konferenz, weil sie ausgebuht wurde

Die Black Hat Konferenz gilt als Treffpunkt für Computer- und Security-Experten. Wer dort einen Vortrag hält, sollte sich entsprechend auf dieses Publikum einstellen – oder nachher den Veranstalter klagen.

Das Kryptowährungs-Unternehmen Crown Sterling stellte auf der Black Hat seine „Time AI“. Das Unternehmen beschreibt das als die weltweit erste „non-factor based quantum AI encryption“-Software - eine Weltneuheit zur Verschlüsselung von Daten.

Während des Vortrags kam es zu lautstarken Äußerungen des Publikums, die laut den anwesenden Gästen von Gelächter über Buhrufe, bis zu „ist das ein Witz?“ und „Bullshit!“ reichten. Danach setzte sich die Kritik auf Twitter fort. Nicholas Weaver, anerkannter Forscher vom International Computer Science Institute, bezeichnete den CEO von Crown Sterling als Betrüger und Schlangenöl-Händler.

Crown Sterling hat sich jetzt dazu entschlossen, gegen diese Meinungen vorzugehen. Nicht etwa, mit sachlichen Argumenten, sondern mit einer Klage. In einem Statement ist zu lesen, dass Crown Sterling den Veranstalter der Black Hat klagt. Man sei als Sponsor der Messe aufgetreten und „es wurde eine offene und faire Behandlung versprochen. Dies sei nicht passiert“, so Crown Sterling.

Gegenüber Mashable sagte Crown Sterling, dass eine Entschädigungszahlung angestrebt werde. Der Betrag soll vor Gericht bei einer Verhandlung festgelegt werden.

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