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Kryptobörse sperrte Kunden aus und steckte ihr Geld in Dogecoin

Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat die Krypto-Handelsplattform Coinseed wegen illegaler und betrügerisher Aktivitäten dicht gemacht. Grund dafür waren Anzeigen von Nutzer*innen, die nicht mehr auf ihr Geld zugreifen konnten, berichtet Business Insider.

Coinseed soll sie von ihren Accounts ausgesperrt und ihre Einlagen in die Spaß-Kryptowährung Dogecoin investiert haben, heißt es in dem Bericht weiter.

Ein Investor, der 20.000 Dollar auf der Plattform angelegt hatte, verlor deshalb am 17. April, als der Kurs der als extrem volatil bekannten Kryptowährung Dogecoin stark fiel, innerhalb kürzester Zeit fast 13.000 Dollar. Andere Nutzer*innen berichteten von ähnlichen Erfahrungen.

Auch andere betrügerische Aktivitäten

Coinseed war bereits davor durch den Verkauf eigener Krypto-Tokens in Betrugsverdacht geraten. Bereits im Februar wurden deshalb die ersten Klagen eingebracht. Die Coinseed-Betreiber sollen die investierten Gelder außer Landes gebracht haben.

Sie stellen betrügerische Aktivitäten in Abrede und sprechen von "falschen Anschuldigungen". Coinseed habe New York 2019 verlassen und bereits seit 2018 keine neuen Nutzer*innen aus dem Bundesstaat akzeptiert, hieß es gegenüber The Block.

Unregulierte und betrügerische Handeslplattformen für virtuelle Währungen hätten in New York keinen Platz, heißt es in einer Aussendung der New Yorker Staatsanwaltschaft. Insgesamt trudelten nach Angaben der Behörde mehr als 130 Anzeigen wegen Coinseed ein.

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