Digital Life
06.04.2017

Laptop-Verbot: Emirates gibt Passagieren Microsoft Surfaces

Damit Passagiere trotz des Notebook-Bans im Flugzeug arbeiten können, verborgt die Fluglinie Emirates Microsoft-Tablets.

Angeblich wurde ein Plan aufgedeckt, eine Bombe in einem iPad an Bord eines Flugzeugs zu schmuggeln. Deshalb haben die USA kurzerhand alle elektronischen Geräte aus Flugzeugen verbannt, die größer als ein Smartphone sind. Wenig überraschend schloss sich Großbritannien diesem Verbot an.

Zwar gilt das Verbot nur für Flüge, die in bestimmten Städten starten, allerdings zählen dazu auch Istanbul (Türkei), Doha (Katar), Dubai und Abu Dhabi (Vereinigten Arabischen Emirate). Diese sind nicht nur wichtige Knotenpunkte, sondern auch die Heimatstädte der Fluglinien Turkish Airways, Qatar Airways und Emirates, die alle mit besonders guten Kundenservice werben.

Leih-Tablets

Qatar Airways hat bereits angekündigt einen Verleih-Service für Tablets starten zu wollen. Emirates hat jetzt nachgezogen und bietet Passagieren ab sofort Microsofts Surface an, die von Dubai aus in die USA fliegen. Der Service ist zwar kostenlos, steht aber nur Passagieren der First und Business Class zur Verfügung.

In der Ankündigung des Services betont Emirates, dass die Passagiere ihre Dateien auf einen USB-Stick speichern, diesen ans Surface anstecken und so mit Office 2016 weiterarbeiten können.

Wie andere Airlines auch bieten die Emirates allen Passagieren einen Service an, mit dem diese ihre Notebooks und Tablets noch bis zum Start nutzen können. Die Geräte müssen erst kurz vor dem Boarding abgegeben werden. Sie werden in Luftpolster-Folie verpackt, in Kartons versiegelt und ins Flugzeug verladen. Nach der Landung am Zielort bekommen die Passagiere ihre Geräte wieder ausgehändigt. Bei Airlines ohne solchen Services müssen Tablets und Laptops ins aufgegebene Gepäck.