Facebook changes name to Meta as it refocuses on virtual reality

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Digital Life

Meta: Computerhändler will Millionen von Zuckerberg

Vergangene Woche gab Facebook bekannt, sich umbenennen zu wollen und künftig seine Dienste unter der neuen Dachgesellschaft Meta zu vereinigen. Der Übergang zur neuen Marke stößt aber auf Hindernisse. Wie der Guardian berichtet, wurden die Markenrechte für den Namen Meta bereits von einem Computerhändler aus Arizona beantragt.

Meta PC, das Computer, Tastaturen und andere Hardware verkauft, hatte die Markenrechte bereits im August beim US Patent and Trademark Office beantragt, 2 Monate bevor Facebook am 28. Oktober ebenfalls einen solchen Antrag stellte.

Bewilligt wurde noch keiner der beiden Anträge. Meta PC hat aber zweifellos die Nase vorne.

Angebot

Gegenüber TMZ  zeigten sich die Gründer des Handelsunternehmens verhandlungsbereit. Sie könnten sich vorstellen auf die Nutzung der Marke zu verzichten, wenn Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mindestens 20 Millionen Dollar an sie überweise. Die Summe und auch das Angebot wollten sie später gegenüber Business Insider aber nicht bestätigen. 

Gegründet wurde Meta PC bereits im November 2020. Man habe das Unternehmen mit eigenen Mitteln aufgebaut und bereits „erhebliche Investitionen“ in das Marketing gesteckt, wird Meta-PC-Gründer Zack Schutt vom Guardian zitiert.

Von der Namenswahl Facebooks sei man überrascht worden. Die Situation nahm man allerdings mit Humor. Auf Twitter veröffentlichte Meta PC vergangene Woche ein Video, in dem man ankündigte, sich nun seinerseits in „Facebook“ umbenennen zu wollen.

In einem weiteren Tweet wurde Facebook-Chef Mark Zuckerberg mittels Photoshop zum Werbeträger für den Computerhändler und hält einen Rechner von Meta PC in die Kamera.

Von Facebook/Meta gibt es bisher keine Stellungnahme. Allzu besorgt dürfte das Unternehmen laut dem Guardian aber nicht sein. Rechtsexperten gehen davon aus, dass Facebook Schlupflöcher finden wird, um sich die Marke letztlich doch zu sichern.

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