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Ransomware-Attacke legt Schulen lahm

Offiziell war es zuerst ein „Netzwerk-Problem“. Tatsächlich soll es eine Ransomware-Attacke, die das gesamte Schulnetz der Baltimore County Public Schools (BCPS) lahmgelegt hat. Das E-Mail-System und das Benotungssystem waren gleichermaßen nicht mehr zugänglich, die Website der Schule war ebenfalls down.

Der Leiter von BCPS bestätigte am Mittwoch, Opfer einer Ransomware-Attacke geworden zu sein. Die Schüler bekamen gestern deshalb frei, weil der gesamte Unterricht ausfiel, wie „The Verge“ berichtet. Zu BCPS gehören insgesamt 178 öffentliche Schulen.

Bei Ransomware-Attacken gibt es nämlich keine einfachen Lösungen. Die Daten müssen aus Backups wieder hergestellt werden, und die Systeme können nicht einfach wieder hochgefahren werden.

Nicht die Einzigen

Neben Schulen waren auch schon Krankenhäuser, Regierungen, und viele Unternehmen von Ransomware-Attacken betroffen. In Baltimore wurde etwa die IT-Infrastruktur der Stadtregierung auf diese Art und Weise lahmgelegt. Unternehmen wie Honda, Garmin oder Canon waren ebenfalls bereits betroffen.

Bei Ransomware-Angriffen wird via Erpresser-Software Geld gefordert, um die Daten wieder herzustellen. Doch die Cyberkriminellen gehen in letzter Zeit auch immer einen Schritt weiter: Oftmals wird Geld gefordert, damit die Daten nicht veröffentlicht werden. In den USA haben Unternehmen deshalb rund 1,3 Milliarden US-Dollar an die Erpresser gezahlt, wie ein Bericht von Emisoft entlarvt.

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