Bei einem Akkubrand sollte die Feuerwehr gerufen werden.
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Defekter Staubsaugerakku fing Feuer, Wohnung komplett ausgebrannt

Ein defekter Staubsaugerakku, der Feuer fing, hat am frühen Freitagabend in Bregenz zu einem Wohnungsbrand geführt. Eine Person, die sich in der Wohnung befand, konnte diese wegen des starken Rauchs nicht mehr selbst verlassen und wurde von der Feuerwehr per Drehleiter gerettet, berichtete die Polizei.

Drei Atemschutztrupps durchsuchten die anderen Wohnungen, fanden aber keine weiteren Bewohner*innen vor. Vier Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht, aber bald wieder entlassen.

In der Wohnung im ersten Obergeschoß eines Mehrparteienhauses in der Rheinstraße war der defekte Akku in einer Holzkommode im Eingangsbereich gelagert. Er dürfte laut Polizei Ursache für den Brand gewesen sein. Die Feuerwehr brachte das Feuer rasch unter Kontrolle, die betroffene Wohnung ist aufgrund des Sachschadens aber nicht mehr bewohnbar. Die anderen Wohnungen können weiter bewohnt werden.

Was mit alten Akkus zu tun ist

Batterien und Akkus gehören nicht in den Restmüll, aber auch nicht in die Schublade zu Hause. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Daher ist es wichtig, Geräte, die Batterien und Akkus enthalten, richtig zu entsorgen. Im vergangenen Jahr haben immerhin 48 Prozent der Österreicher*innen ihre Altgeräte zu den kommunalen Sammelstellen gebracht, damit diese recycelt werden konnten.

Um den Bürger*innen die Rückgabe von Altbatterien und -akkus noch einfacher zu machen, gibt es neben den kommunalen Sammelstellen und den bisherigen Sammelboxen im Handel in allen Supermärkten und Shops, in denen man Batterien kaufen kann, Sammelboxen zur Rückgabe der Akkus (die futurezone hat berichtet).

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