Digital Life
27.06.2018

Tesla-Batterie nach tödlichem Unfall erneut entzündet

Bericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde nach fatalem Unfall in Florida wirft Fragen auf.

Laut einem vorläufigen Bericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) hat sich der Akku eines Tesla Model S, der im Mai in einen tödlichen Unfall im US-Bundesstaat Florida verwickelt war, nach dem Crash erneut zwei Mal entzündet.

Der Unfall geschah am frühen Abend des 8. Mai in Ford Lauderdale, nachdem der 18-jährige Fahrer des Teslas bei einer Geschwindigkeit von knapp 190 km/h die Kontrolle über das Auto verlor und das Fahrzeug nachdem es in eine Mauer krachte in Flammen aufging . Er und ein Beifahrer kamen dabei ums Leben.  Ein dritter Insasse wurde aus dem Auto geschleudert und überlebte.

Das Feuer wurde laut dem Bericht der US-Behörde von der Feuerwehr mit mehr als 1000 Litern Wasser und Schaum gelöscht. Der Akku des Wagens fing jedoch laut NTSB beim Abtransport des Wracks erneut Feuer. Die NTSB will die Untersuchung fortsetzen und den Gründen für das erneute Entzünden der Batterie nachgehen.

Mehrere Vorfälle

Von Tesla liegt noch keine Stellungnahme zu dem Bericht vor. Das Unternehmen war wegen brennender Akkus zuletzt mehrfach ins Gerede gekommen. So soll sich sechs Tage nach einem Unfall in Kalifornien mit einem Model X die Batterie ebenfalls mehrmals neuerlich entzündet haben.

Anfang des Monats postete die Schauspielerin Mary McCormack ein Video auf Twitter, auf dem zu sehen ist, wie der Tesla ihres Ehemannes Feuer fängt. Laut Tesla wird der Vorfall untersucht.