FILE PHOTO: North Korean senior military officials watch a parade

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Digital Life

YouTuber schickt AirTags nach Nordkorea und erlebt Überraschung

Der Macher des YouTube-Kanals MegaLag sorgte bereits vor einiger Zeit für Aufsehen, weil er Pakete mit Apples AirTags an Tesla-CEO Elon Musk und Apple-CEO Tim Cook geschickt hat. Von Apple hat er sogar ein Antwortschreiben auf sein ungewöhnliches Paket erhalten.

Neben den beiden Firmenchefs hat der YouTuber auch versucht, Pakete nach Nordkorea zu versenden - allerdings ohne Erfolg. DHL ließ ihn wissen, dass eines der Pakete verloren gegangen ist. Doch der YouTuber wusste dank der AirTags ganz genau, dass das Paket in Peking liegt.

Lost in Peking

Nach längerem hin und her gestand auch DHL, dass sich das Paket nach 200 Tagen noch immer in Peking befindet. Der YouTuber schließt daraus, dass DHL bei verloren gegangenen Paketen die Versender*innen lieber finanziell entschädigt, als eine aufwändige Suche nach dem Paket zu starten. Eine Entschädigung kommt dem Logistikunternehmen offenbar günstiger, so der YouTuber. 

Eines der Nordkorea-Pakete wurde von DHL wieder an ihm retourniert mit dem Hinweis, dass es nicht möglich sei, Pakete nach Nordkorea zu liefern. Das sei allerdings mehr als eigenartig, weil in der Auswahlliste auf der DHL-Website auch Nordkorea zu finden ist, so der YouTuber.

Nach Südkorea und wieder zurück

Obwohl das Logistikunternehmen nach Nordkorea offensichtlich gar nicht liefern kann, versicherte ihm DHL auch an der Telefon-Hotline, dass Pakete nach Nordkorea versandt werden können.

Also startete er einen neuen Versuch, verpackte die AirTags und adressierte das Paket an die deutsche Botschaft in Nordkorea. Nach dem das Pakete kreuz und quer durch Deutschland geflogen wurde, landete es schließlich in Seoul in Südkorea. Doch auch dieses Paket schaffte es nicht über die Grenze nach Nordkorea und ging wieder zurück nach Deutschland.

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