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Games
09/17/2020

Facebook bringt günstige neue VR-Brille mit Klassiker-Game Myst

Das soziale Netzwerk hat die stark verbesserte Oculus Quest 2 angekündigt, die überraschend billig zu haben sein wird.

Facebook glaubt offenbar weiterhin an Virtual Reality als Geschäftsmodell und hat mit der Oculus Quest 2 eine stark verbesserte und gleichzeitig günstigere Version der VR-Brille angekündigt. Sie wird Mitte Oktober auf den Markt kommen und ist um 100 Dollar günstiger angesetzt als die Vorgängerversion - und das, obwohl die Auflösung mit 1832 mal 1920 Pixel erhöht wurde, die Brille höhere Bildraten von 90 statt 72 Hz aufweist und ein neu entwickelter Qualcomm-Prozessor verbaut ist.

Kein OLED mehr

Eingespart wurde dafür beim OLED-Bildschirm, der durch LCD-Technologie ersetzt wurde. Als neue Anwendungsmöglichkeit stellte Facebook „Infinite Office“ vor - einen virtuellen Arbeitsplatz, bei dem man große Computer-Bildschirme in der Brille angezeigt bekommt. Vom Zubehör-Anbieter Logitech kommt eine Tastatur dafür - die Nutzer sollen in der Brille ihre tippenden Finger sehen können.

Neben virtuellen Arbeitsumgebungen will Facebook die Oculus weiterhin im Gaming-Segment pushen. So feiert die Uralt-Gameserie Myst als VR-Version auf der neuen Oculus Quest 2 ein Comeback. Das Adventure-Game, das bei der Erkundung seiner dystopischen Welt immer schon mit First-Person-Blickwinkel operierte, kündigte das neue Myst mit einem Trailer an, der auf besonders geheimnisvoll klingende Weise leider gar nichts über den Inhalt oder die neue Story erhält.

Europa muss warten

Während der Verkaufsstart der Quest 2 in den USA bereits am 13. Oktober geplant ist, gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum für Österreich oder Deutschland. In Deutschland hatte Facebook Anfang September den Verkauf der Oculus-Brillen eingestellt. Es stünden Gespräche mit Regulierern an, teilte das Online-Netzwerk mit. Der Schritt folgte auf die Ankündigung, dass Käufer neuer Geräte - und ab 2023 alle Nutzer - sich mit ihren Facebook-Accounts anmelden müssen. Bisher gab es separate Oculus-Profile, die nicht unbedingt mit den Facebook-Daten verknüpft werden mussten.

Facebook arbeitet unterdessen auch an einer Brille mit durchsichtigen Gläsern, die zusätzliche Informationen für die Nutzer in die reale Umgebung einblenden kann. Dafür startet das Online-Netzwerk demnächst Tests mit einer Brille mit Kameras und Mikrofonen, mit deren Hilfe Nutzungsszenarien und Bedienung erforscht werden sollen. Sie sollen von einigen Facebook-Mitarbeitern nicht nur auf dem Firmengelände, sondern auch in der Öffentlichkeit getragen werden. Gesichter und Autokennzeichen werden bei Aufzeichnungen automatisch unkenntlich gemacht, wie das Online-Netzwerk betonte.

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