Games
29.11.2016

Kunst inspiriert Kunst: Eine Vernissage für Videospiele

Am Donnerstag präsentieren österreichische Nachwuchskünstler ihre von Videospielen inspirierte Kunstwerke. Im Anschluss daran gibt es eine Vorpremiere des "Commodore"-Films.

Sind Videospiele Kunst? Diese Diskussion wird bereits seit Jahren geführt, eine eindeutige Antwort gibt es vorerst nicht. Doch unbestritten ist, dass Videospiele Künstler inspirieren. Seien es nun Fan-Zeichnungen, Cosplays, Fan-Fiction oder Hollywood-reife Kurzfilme - der Kreativität der Spiele-Fans scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Das war auch der Anlass für einen Wettbewerb des Wiener Vereins Subotron. Dabei rief man österreichische Künstler dazu auf, von Videospielen inspirierte Kunst zu erstellen.

Die Einreichungen wurden von einer prominent besetzten Jury bewertet. So bewerteten Mahmud Asrar, der bereits an Comics für Marvel, Image und DC arbeitete, Simone Grünewald, Head of Art bei Daedalic Entertainment (Deponia Doomsday, Crazy Machines), Johannes Mücke vom Wiener Designstudio Wideshot sowie Thomas Auge Aigelsreiter von Austrian Illustriation die Arbeiten.

Vorpremiere im Anschluss

Die besten fünf Einreichungen werden nun am Donnerstag im Rahmen der von der Wirtschaftskammer Wien unterstützten Veranstaltungsreihe Subotron Pro Games ausgestellt. Im Anschluss an die Vernissage und Prämierung der Sieger gibt es zudem eine Vorpremiere des Films "8-Bit Generation: The Commodore Wars". Darin wird die Geschichte des Commodore gezeigt und wie dieser den Weg für den Siegeszug des PCs geebnet hat.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 1. Dezember, um 19 Uhr im Raum D (quartier 21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Film beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.