FILE PHOTO: SpaceX owner and Tesla CEO Elon Musk speaks during a conversation with legendary game designer Todd Howard at the E3 gaming convention in Los Angeles

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Netzpolitik

Elon Musk macht sich über das Web 3.0 lustig

Tesla-CEO Elon Musk hält nicht viel vom Web 3.0. Auf Twitter machte er sich gar darüber lustig. „Habt ihr das Web 3.0 schon gesehen? Ich kann es nicht finden“, schrieb Musk dort. Er hält es für ein „Marketing-Buzzword“, hinter dem sich nichts verbergen soll, wie er am Sonntag in einer TV-Show sagte.

Was mit dem Web 3.0 geplant ist

Doch was steckt dahinter? Das Web 3.0 soll eine dezentralisierte Version des WWW werden, so das Konzept. Es soll auf der Blockchain-Technologie basieren und wird derzeit von einer Reihe an Tech-Entrepreneuren rund um die Welt designt. Das Argument: Das WWW sei zu zentralisiert und in den Händen von einigen wenigen, wie Amazon, Apple, Meta und Alphabet. Mit dem Web 3.0 soll die Macht wieder in die Hände der Nutzer*innen gelegt werden.

Jack Dorsey hat da eine andere Theorie

Der Ex-Twitter-CEO Jack Dorsey glaubt jedoch, dass das Web 3.0 bereits unter der Kontrolle der Venture-Capital-Firma Andreessen Horowitz sei, eines frühen Facebook-Unterstützers und Web 3.0-Beraters, wie er ebenfalls via Twitter wissen ließ.

Das Web 3.0 würde niemals den Anreizen entkommen, die Venture-Capitalist-Firmen zur Entwicklung beitragen können, denkt Dorsey. Damit würde es nur zu einer weiteren, zentralisierten Plattform, die nur anders heißen werde.

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