Netzpolitik
23.11.2018

Kaffee Digital: SeniorInnen lernen mit Smartphones umzugehen

Österreichische Promis zeigen, wie wichtig es ist, dass ältere Menschen den Anschluss an die Digitalisierung nicht verlieren.

Die Generation 60+ muss auch mit Smartphones, Tablets und Co umgehen und damit kommunizieren können. Das ist das Ziel des Kaffee Digital, das vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaft und dem Österreichischen Seniorenrat der Initiative fit4internet ins Leben gerufen wurde. In Wien wurde es heute von Digitalministerin Margarete Schramböck im Café Prückel eröffnet. Gleichzeitig haben Österreichische Prominente die Wichtigkeit solcher Maßnahmen unterstrichen.

Smartphone-Umgang für Senioren leicht gemacht

Wissenskluft zwischen Jung und Alt verringern

„Es ist wichtig, die ältere Generation aktiv einzubinden und sie digital mobil zu machen“, sind sich Autorin Topsy Küppers, Schweizerhaus-Inhaber Karl Kolarik und Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer einig. Man wolle Seniorinnen und Senioren zeigen, dass sie auch können, was ihren Enkelkindern quasi in die Wiege gelegt wird. Jeder soll das vielfältige Angebot des Internets zu seinem Vorteil nutzen können. Es sei mittlerweile auch wichtig, um an der modernen Gesellschaft teilnehmen zu können, so Margarete Schramböck.

Mehr Trainings geplant

Professionelle Trainer haben den rund 50 TeilnehmerInnen dafür in vier Stationen den Umgang mit mobilen Geräten nähergebracht. Sie lernen, wie sie damit umgehen, kommunizieren und interagieren. Bei den bisherigen Kaffee Digital-Veranstaltungen hat es sich um Schnupperangebote gehandelt. Im nächsten Jahr sollen weitere flächendeckende Trainings für verschiedenste Bevölkerungsgruppen folgen.