© Gregor Gruber

Netzpolitik
12/24/2019

San Francisco lockert Verbot von Gesichtserkennung

Für Mitarbeiter der Stadt dürfen jetzt iPhones mit FaceID angeschafft werden.

San Francisco war die erste Stadt, die den Einsatz von Gesichtserkennungssoftware verboten hatten. Doch ganz ohne scheint es nicht mehr zu funktionieren, denn die Stadt lockert jetzt das komplette Verbot, damit Mitarbeiter der Kommunalverwaltung iPhones verwenden können.

iPhones mit FaceID waren für Mitarbeiter sogar komplett verboten. Doch dieses Verbot wurde nun aufgehoben, wie „Wired“ berichtet. Die Mitarbeiter der Kommunalverwaltung dürfen die Gesichtserkennungstechnologie FaceID allerdings nicht verwenden und müssen stattdessen Passwörter oder Passcodes auf ihren iPhones eingeben, um das Gerät zu entsperren.

Der Einsatz von Gesichtserkennungssoftware bleibt grundsätzlich weiterhin verboten. Polizeichefs und Staatsanwälte dürfen allerdings ebenfalls um Ausnahmeregelungen ansuchen. Datenschützer fürchten deshalb, dass es auch einfacher werden kann, Software einzusetzen, die zur Überwachung dienen könnte, die mit Kamerasystemen und Gesichtserkennung ausgestattet ist. Diese könnten plötzlich als „alternativlos“ angesehen werden.

San Francisco war die erste Stadt in den USA, die Behörden den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien verboten hatte. Die Gefahr, dass der Einsatz solcher Technologien die Bürgerrechte verletzen könne, überwiege die behaupteten Vorteile bei weitem, hatte der Stadtrat der kalifornischen Metropole entschieden. Weitere Städte in den USA waren daraufhin gefolgt und hatten ebenfalls Verbote ausgesprochen.

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