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06/03/2019

Apple läutet Aus für iTunes ein und stellt macOS Catalina vor

Mit der neuen macOS-Version Catalina spaltet Apple iTunes in drei Apps auf; Podcasts, Music und TV.

iTunes könnte doch noch eine Kalender-Funktion vertragen, lautete der Scherz auf der World Wide Developers Conference (WWDC). Doch ernst gemeint war das nicht: Nach 18 Jahren iTunes soll das neue macOS 10.15 aka Catalina stattdessen drei Apps bekommen: Music, Podcasts und TV. Wie es mit iTunes für Windows weitergeht, war vorerst noch unklar. Es erscheint aber unwahrscheinlich, dass das Programm lediglich für Windows-User weitergeführt wird.

Synchronisation im Finder

Doch was passiert dann eigentlich mit der Synchronisation von Geräten wie iPhones? Dieser Prozess fand bisher immer in iTunes statt. Dies will Apple jetzt so lösen, dass dies schlichtweg einfach im Finder stattfinden wird. Dafür wird es keine eigene App geben.

Diese Entwicklung war bereits im Vorfeld bekannt gemacht worden und Apple hatte bereits am Wochenende damit begonnen, die Social-Media-Kanäle für iTunes aufzulösen und umzuwandeln. Neu war allerdings, dass es unter macOS Catalina eine Suchfunktion geben soll, die nicht nur nach Titeln oder Sendungsnamen sucht, sondern auch die Inhalte durchsuchen soll.

iPad als zweiter Bildschirm

Ebenfalls im Vorfeld bekannt war, dass das iPad als zweiter Bildschirm genutzt werden kann. Das Feature heißt Sidecar und erlaubt es, den Desktop auf ein iPad zu erweitern, sofern es angeschlossen ist.

Zudem soll die von iOS bekannte App Screentime auch für Catalina verfügbar werden. Das soll besonders Familien freuen, heißt es bei der Ankündigung. Das „Find my iPhone“-Feature soll künftig auch für Macs verfügbar sein, und zwar auch dann, wenn Geräte offline sind. Dann sendet das Macbook künftig via Bluetooth-Beacon Signale aus. Das sei selbstverständlich verschlüsselt und anonym. Auch die Akkuleistung soll von dem Feature nicht beeinträchtigt werden.

Dank eines Activation Locks mit T2-Security-Chip können Diebe nichts installieren oder booten. Damit werden MacBooks für Diebe komplett unbrauchbar.