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01.06.2018

Canon hat letzte analoge Kamera verkauft

Nach 80 Jahren verabschiedet sich der Konzern von der klassischen Filmfotografie.

Canon hat offiziell das letzte Exemplar der EOS-1V verkauft und damit das Geschäft mit analogen Kameras offiziell beendet. Das wurde auf der japanischen Webseite des Konzerns bekannt gegeben, wie PetaPixel entdeckt hat.

Die EOS-1V ist eine klassische 35mm-Spiegelreflexkamera und kam 2000 auf den Markt. Sie gilt in ihrem Design als einer der Grundsteine moderner Spiegelreflexkameras. Das „V“ steht einerseits für Vision und andererseits dafür, dass es die fünfte Variante der professionellen DSLR-Serie ist. Die Produktion der Kamera endete bereits 2010, Canon hat seitdem aber seine Lagerbestände aufgebraucht. Am Gebrauchtmarkt wird die Kamera aktuell noch zu Preisen jenseits von 1000 Euro angeboten.

Besitzer eines Exemplars können noch bis maximal 2025 darauf vertrauen, dass Canon die Kamera repariert, so die Firmenpolitik. Ab 31. Oktober 2010 können Reparaturen allerdings verweigert werden, wenn es die benötigten Ersatzteile nicht mehr gibt.

Nikon

Nicht ganz aufgegeben hat den Verkauf analoger DSLRs der Konkurrent Nikon. Mit der Nikon F6 und der FM10 hat man noch zwei entsprechende Modelle im Angebot.