Die neue Generation des Tesla Roadster

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07/14/2019

Der neue Tesla Roadster bekommt eine James-Bond-Funktion

Elon Musk hat auf Twitter verraten, wie das SpaceX-Düsentriebwerk in den Elektro-Sportwagen integriert wird.

Der Tesla-Chef Elon Musk hat Großes vor mit dem neuen Tesla Roadster. So soll er nicht nur von 0 auf 100 km/h in 1,9 Sekunden beschleunigen, sondern auch über 1000 km Reichweite haben und eventuell sogar schweben können – dank eines optionalen SpaceX Package.

Das Einzige, was davon nicht allzu utopisch klang, war die Beschleunigung. Und selbst hier hat Elon Musk bereits korrigiert. In der Basisversion sollen es 2,1 Sekunden sein. Die 1,9 Sekunden von 0 auf 100 gibt es nur mit dem SpaceX Package – das nebenbei auch noch die Maximalgeschwindigkeit und das Kurvenverhalten verbessern soll.

Jetzt gibt es eine gute und schlechte Nachricht, was das SpaceX-Paket angeht. Die Schlechte: Ein aktueller Tweet von Musk legt nahe, dass es keine Rundum-Düsen und Schwebefunktion geben wird. Die Gute: Fans von Agentenfilmen werden ihre Freude daran haben.

Subtil und getarnt

Musk schrieb auf Twitter, dass das Kaltlufttriebwerk des SpaceX-Pakets subtil sein wird. Es wird hinter der Kennzeichentafel versteckt sein. Er antwortete damit auf eine Fan-Zeichnung eines Tesla Roadster, der mit den Triebwerken des DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“ aufgemotzt wurde.

Musk hat schon zuvor gesagt, dass der Kompressor und die Sauerstoffflasche für das Triebwerk den Rücksitz des Tesla Roadster ersetzen werden. Dass die Düse hinter der Kennzeichentafel ist, ist deshalb wohl eher die einfachste technische Lösung, anstatt bloß eine Anspielung an die versteckten Gadgets in den Autos von James Bond. Da Musk auch nur noch von einem Triebwerk redet, ist die Idee mit den Rundum-Düsen, die das Kurvenverhalten des Roadster verbessern hätten sollen, vermutlich gestrichen.

Rechtliche Fragen

Die Position der Düse hinter der Kennzeichentafel wirft rechtliche Fragen auf. Wenn die Tafel beim Aktivieren des Triebwerk-Turbos nach oben klappt, ist das Kennzeichen nicht mehr erkennbar, was in vielen europäischen Ländern rechtlich nicht erlaubt wäre. Wer also einen Roadster mit SpaceX-Upgrade will, muss möglicherweise das Kennzeichen links oder rechts versetzt am Heck anbringen lassen, was unschön aussieht.

Die Serienproduktion und Auslieferung des Tesla Roadster soll 2020 beginnen. Die Basisversion soll 200.000 US-Dollar kosten und kann für eine Anzahlung von 50.000 US-Dollar reserviert werden. Die „Founders Series“ des Roadster kostet 250.000 US-Dollar. Wer diese für sich reservieren möchte, muss den vollen Betrag anzahlen.