
Eine Anlage von FlowGen
Deutscher Hafen nutzt "Schweizer Taschenmesser" zur Energieerzeugung
Eine unkomplizierte, günstige und flexible Möglichkeit, nachhaltig Energie zu erzeugen - das wollte Niedersachsen Ports und wurde bei FlowGen fündig. Das Schweizer Start-up bietet kleine Insellösungen zur Energieerzeugung.
"Wenn man bedenkt, was die Anlage alles bietet, ist sie wie das Schweizer Taschenmesser unter den Windkraftanlagen", sagt Thomas Tröster, Teamleiter Elektrotechnik bei Niedersachsen Ports in Emden.
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Vielfältige Anlage
Eine solche FlowGen-Anlage besteht aus einem handelsüblichen Container, Windturbinen, Solarpanelen, einem Batteriespeicher und einer Lademöglichkeit für Elektroautos. Pro Jahr können damit laut Niedersachsen Ports über 45.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.
Besonders praktisch ist, dass die Anlage praktisch überall aufgestellt werden kann. Das Schweizer Start-up hat seine Container zur unabhängigen Energieerzeugung unter anderem bereits am Münchner Flughafen oder auf einer Insel in Norwegen getestet.
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Die Leistung der Windräder
FlowGen gibt für eine Windturbine eine nominale Leistung von 10 kW an. Weitere Eckdaten zur PV-Anlage, der Kapazität des Batteriespeichers oder den Kosten liefert das Start-up nicht. Die Windräder seien in einer Entfernung von 20 Meter jedenfalls so leise wie ein Kühlschrank.
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