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08/28/2019

Die Elektro-Vespa bekommt 120 km/h schnelle Konkurrenz

Das E-Moped Blacksmith B3 orientiert sich an der Designsprache der Vespa, soll aber deutlich mehr Leistung bieten.

von Gregor Gruber

Die Blacksmith B3 wirkt wie eine Ninja-Variante einer Vespa: Schwarz, leise, schnell. Offiziell wird sie vom indischen Start-up als E-Moped angepriesen. Der 5-kW-Motor ist allerdings für eine Spitzenleistung von bis zu 14,5 kW ausgelegt, wodurch das B3 bis zu 120 km/h schnell fahren kann. Laut Blacksmith wird sie aber elektronisch limitiert werden können. So kann sie an die Gesetze der verschiedenen Länder angepasst werden, um dort als E-Moped eine Einstufung zu erhalten.

Das Design erinnert an eine Vespa, die etwas bulliger ist. Dies trägt zum Retro-Look der B3 bei. Von der Vespa gibt es mit der Vespa Elettrica übrigens eine offizielle E-Variante. Hier könnt ihr unseren Test davon lesen.

Blacksmith verspricht eine Reichweite von 120 Kilometer bei der B3. Allerdings wurde weder die Akkukapazität genannt, noch bei welcher Geschwindigkeit die 120 Kilometer erreicht werden. Die B3 soll bis zu 200kg transportieren können. Zwei Personen sollten damit also vorankommen. Die maximale Steigung, die die B3 bewältigen kann, wird mit 25 Grad angegeben.

Die B3 soll auch Smart-Funktionen eingebaut haben. So soll der Fahrer darüber informiert werden, wenn sich Verkehr von der linken oder rechten Seite nähert. GPS ist ebenfalls eingebaut. Der Akku der B3 kann gewechselt werden.

Blacksmith hat in Indien zudem ein Patent für eine Wechselstation für Akkus eingereicht. Ein solches System könnte die B3 auch für Verleihdienste interessant machen. Anstatt das E-Moped 4 Stunden aus dem Verkehr nehmen zu müssen, um den Akku zu laden, könnte dieser einfach innerhalb weniger Minuten getauscht werden.

Wann die B3 in Serienproduktion gehen soll und wieviel sie kosten soll, ist noch nicht bekannt.